ARS VAPORIS – dampfgetriebene Skulpturen
Lauenstein
Bewegliche Metallskulpturen aus Stahl, Kupfer und Messing von Toni Reintelseder.Zur Veranstaltungsseite →Originalquelle: Schloss Lauenstein ↗Entdecke Kultur, Musik, Theater, Literatur und Sprache in Sachsen, Böhmen und Schlesien – über Grenzen hinweg und nah an deinem Ort.
Lauenstein
Bewegliche Metallskulpturen aus Stahl, Kupfer und Messing von Toni Reintelseder.Zur Veranstaltungsseite →Originalquelle: Schloss Lauenstein ↗Wähle mehrere Rubriken aus. Karte und Terminliste aktualisieren sich gemeinsam.
Astrofotograf Martin Gembec erklärt Kindern und Jugendlichen mit interaktiver Präsentation und Live-Experimenten, wie Licht und menschliche Farbwahrnehmung funktionieren.
Das Ensemble KCHUN gestaltet eine eigenständige Fassung des mittelalterlichen Stabat-Mater-Textes. Tenor Martin Prokeš und Bass Jaromír Nosek treffen dabei auf den Cellisten Eduard Šístek.
Das achtköpfige Vokalensemble VOCES8 erkundet im Programm „Lead Me Home“ die amerikanische Chortradition. Geistliche und zeitgenössische Werke treffen auf Gospel, Bobby McFerrin, Broadway und die Beatles; dadurch entsteht ein weiter Bogen zwischen Kunstmusik und populären Klangwelten. Das Konzert findet in der Basilika Allerheiligen in Česká Lípa statt.
Vom 18. September bis 11. Oktober laden Einrichtungen, Initiativen und Familien zu dezentralen Aktionen in der deutsch-tschechisch-polnischen Nachbarschaft ein. Rund um den Europäischen Tag der Sprachen machen Begegnungen, Spiele und Bildungsangebote kulturelle und sprachliche Vielfalt erlebbar. Eine Aktionskarte bündelt die einzelnen Orte und Termine.
Drei Abende verbinden Lichtinszenierungen, Musik und Fantasiewelten in Jelenia Góra. Zum Programm gehören unter anderem Auftritte von PRO8L3M, Zalia sowie Rogucki & Normalni Ludzie; der Eintritt ist frei.
Das grenzüberschreitende Wanderfestival verbindet organisierte Touren, individuelle Routen und Kulturprogramm im deutschen und tschechischen Erzgebirge. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, europäische Begegnung sowie Natur- und Kulturerbe.

Der dänische Singer-Songwriter Flemming Borby ist beim Lauensteiner Hutkonzert zu Gast. Melodisches Songwriting und die intime Atmosphäre des Schlosses prägen den Nachmittag; der Eintritt folgt dem offenen Hutprinzip.
Sławek Gortych, Autor einer Krimireihe mit Schauplätzen im Riesengebirge, begleitet zwei abendliche Rundgänge durch die historische Villa Wiesenstein. Dabei begegnen sich Gerhart Hauptmanns Wohnhaus, die Geschichten des Ortes und Motive aus Gortychs Romanen. Die Führungen beginnen um 18 und 21 Uhr; das Ticket kostet 60 Złoty und wird ausschließlich online verkauft.
Ein musikalisch-poetischer Rundgang mit Radek Fridrich, Sängerin Varvara Nikolaienko und Cellistin Katrin Meingast führt durch den Skulpturensommer. Anschließend klingt die Ausstellung mit einem gemeinsamen Abschlussfest aus.
Das grenzüberschreitende Festival bringt Jazz, Blues, Rock, Folk, Weltmusik und Chanson in Orte beiderseits der Mandau. Konzerte finden unter anderem in Zittau, Varnsdorf, Rumburk, Krásná Lípa und Seifhennersdorf statt.

Unter dem Motto „Dazwischen“ vereint der Pirnaer Skulpturensommer internationale, tschechische und deutsche Kunstschaffende verschiedener Generationen. Figuren, Installationen und Interventionen aus unterschiedlichen Materialien treten in einen spannungsvollen Dialog mit den Bastionen der Festung Sonnenstein. Geöffnet ist vom 10. Mai bis 27. September 2026 mittwochs bis sonntags sowie feiertags von 13 bis 17 Uhr. Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Zum 70. Jahrestag der neueren Liberecer Ausstellungsmärkte rekonstruiert MUZA die Ära, in der die Stadt als Schaufenster für Mode, Industrie und Unterhaltung galt. Plakate, Drucksachen, Fotografien und Originalobjekte führen durch die 1960er- und 1970er-Jahre. Textilien, Kleidung und Einrichtungsstücke zeigen, welche Zukunftsbilder die tschechoslowakische Konsum- und Designkultur damals entwarf. Die Ausstellung ist bis 8. November täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung bringt zwei weltweit besondere Ausbildungsorte zusammen: die Glasfachschulen in Kamenický Šenov und Železný Brod, an denen Glasgravur weiterhin als eigenständiger Studienschwerpunkt vermittelt wird. Studierende und Lehrende nehmen Bauwerke, Details und architektonische Phänomene der Region als Ausgangspunkt für gravierte Objekte. So treffen lokale Baukultur, handwerkliche Präzision und zeitgenössische Gestaltung aufeinander. Die Schau läuft bis 11. Oktober und ist täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr zugänglich.
Die deutsch-tschechische Ausstellung richtet den Blick auf deutschsprachige Adelsfamilien aus Böhmen und Mähren, die nach 1945 fliehen mussten oder vertrieben wurden. Biografien und Dokumente zeigen, wie sie aus dem Exil Beziehungen zur Herkunftsregion bewahrten und sich für europäische Verständigung einsetzten. Der Adalbert Stifter Verein realisierte das Projekt gemeinsam mit dem Barockgarten Großsedlitz und dem Prager Institut für das Studium totalitärer Regime. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr; der Besuch ist im Parkeintritt enthalten.
Die Hauptausstellung der Internationalen Triennale zeigt aktuelles Gebrauchsglas und Bijouterie aus der realen Marktproduktion der vergangenen drei Jahre.
Die Triennale-Ausstellung präsentiert Kunstglas der jungen Autor:innen Dominika Petrtýlová, Johan Pertl und Vlastimil Šenkýř.
Die Ausstellung versammelt die unterschiedlichen in Tschechien hergestellten Arten von Borosilikatglas – von technischen Produkten bis zu Designobjekten.
Neue Glasornament-Kollektionen entstanden in der Zusammenarbeit von Designer:innen und Herstellern, darunter die polnische Künstlerin Kalina Bańka-Kulka.
Das Exponat des Monats zeigt Objekte zur Geschichte der Spolchemie, der einst größten Chemiefabrik der Monarchie, die 2026 ihr 170-jähriges Bestehen feiert.

Die Ausstellung versammelt Schwarz-Weiß-Fotografien, die Maćij Bulank zwischen 1985 und 2011 mit einer traditionellen Plattenkamera aufnahm. Seine Porträts zeigen sorbische Frauen in ihren Trachten und in einer Umgebung, die von Arbeit und Alltag erzählt. In nahezu lebensgroßer Präsentation begegnen die Besucherinnen und Besucher einer Generation, deren Sprache, Lebensfreude und kulturelle Zugehörigkeit trotz Ausgrenzung bewahrt wurden. Das Projekt entstand gemeinsam mit dem Sorbischen Museum in Bautzen sowie der Schriftstellerin Róža Domašcyna und dem Komponisten Měrćin Weclich.

Die Sonderausstellung präsentiert fast 100 Grafiken, Aquarelle und Zeichnungen sowie historische Fotografien und persönliche Erinnerungsstücke. Erich Fuchs hielt Alltag und Arbeit der Menschen im Riesengebirge fest und schuf damit ein eindrucksvolles ethnografisches Zeugnis einer vergangenen Lebenswelt. Materialien aus dem Nachlass, der Stiftung Kulturwerk Schlesien und privaten Sammlungen werden durch eine umfangreiche zweisprachige Publikation ergänzt. Die Ausstellung wird am 5. September um 12 Uhr eröffnet und läuft bis 25. Oktober 2026; der Eintritt ist frei.
Eine theatrale Taufe des Buches „Mosty/Brücken“ mit Schauspieler Jan Plouhar, Musiker Petr Lüftner, Grafiker Michal Chodanič und Bauleiter Jan Ekrt.
Eine Museumsstation auf der Familien-Entdeckungsroute durch Jablonec nad Nisou mit einem Stadtquiz vom Ursprung bis zur Gegenwart. Eintritt frei.
Im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals stellt das Museum Leben und Werk Erich Fuchs’ vor. Der Grafiker und Ethnograf dokumentierte Landschaft, Arbeit und Alltagskultur des Riesengebirges und hinterließ ein vielschichtiges Bild der Region. Auf den Vortrag folgt eine kuratorische Führung durch die Ausstellung mit fast 100 Grafiken, Aquarellen und Zeichnungen sowie Fotografien und persönlichen Erinnerungsstücken. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr; der Eintritt ist frei.
Im Rahmen des Festivals NaHavla entsteht im Musiksalon der Bibliothek ein ruhiger, frei zugänglicher Leseraum. Ein gelber Sessel und eine kuratierte Auswahl laden dazu ein, in Theaterstücken, Essays und weiteren Texten Václav Havels zu blättern und zugleich Veröffentlichungen über seine Biografie, sein politisches Denken und seine kulturelle Wirkung kennenzulernen. Das Angebot läuft vom 22. September bis 6. Oktober und kann während der Öffnungszeiten besucht werden.
Die Ausstellung geht auf einen öffentlichen Aufruf der Václav-Havel-Bibliothek zurück. Menschen stellten private Fotografien zur Verfügung, die den Dramatiker, Dissidenten und späteren Präsidenten in beiläufigen, persönlichen oder überraschenden Situationen zeigen. So entsteht kein offizielles Denkmal, sondern ein vielstimmiges Album gesellschaftlicher Erinnerung. Die Schau ist vom 22. September bis 27. November im Bibliotheksdepot Na Schodech 4 zu sehen; der Eintritt ist frei.
Zu Beginn gibt es nur eine Aufgabe: Noch am selben Abend soll ein Theatertext Václav Havels, der in einer Gefängniszelle spielt, auf die Bühne gebracht werden. Regisseur Filip Nuckolls kennt den ausgewählten Text, weiß im Voraus jedoch nicht, welche Mitwirkenden ihm zur Verfügung stehen. Das Publikum erlebt damit nicht nur das Ergebnis, sondern auch den riskanten Entstehungsprozess einer Inszenierung. Karten kosten mit Bibliotheksausweis 200 CZK, ohne Registrierung 300 CZK.
Historiker Martin Krsek stellt ausgewählte Exponate aus der technischen Sammlung vor, die die reiche Industriegeschichte Ústís und besonders der Spolchemie dokumentiert.
Der Archivwissenschaftler Petr Karlíček moderiert ein Gespräch zu Václav Havel im Rahmen des Festivals „Na Havla“.
Historiker Jan Vondrouš führt zum Thema Verkehr durch die deutsch-tschechische Dauerausstellung „Unsere Deutschen“ des Collegium Bohemicum.
Ein Klavierabend mit bekannten Rockmelodien: Songs von Queen, Metallica, Nirvana, Led Zeppelin, Linkin Park und polnischen Rockgrößen werden in neuen Piano-Arrangements hörbar.

Regionale Produzent:innen, Handwerk und Kultur beleben den Schlosshof. Der Markt macht Produkte und Traditionen des Osterzgebirges sichtbar und lädt zum persönlichen Austausch ein.
Das Městské divadlo v Mostě gastiert mit Václav Havels berühmtem Einakter „Audience“. In einem zunehmend absurden Gespräch versucht ein Braumeister, den dissidentischen Schriftsteller Ferdinand Vaněk zum Verfassen von Spitzelberichten über sich selbst zu bewegen. Die Inszenierung von Vítězslav Větrovec arbeitet mit Live-Musik und dauert rund 70 Minuten ohne Pause. Sie ist Teil des Festivals NaHavla; Karten kosten regulär 280 Kč, ermäßigt 170 Kč.
Martin Franc spricht über Esskultur und Verpflegung in den 1960er- bis 1980er-Jahren in Böhmen und besonders in Ústí nad Labem.
Eva Turnová ist Schriftstellerin, Musikerin und ehemalige Bassistin der Gruppen DG 307, Šílenství Mejly Hlavsy und The Plastic People of the Universe. In der Wolfrum-Lesesaal verbindet sie eigene Lieder mit Feuilletons und Glossen, die aus Wochenzeitungen und ihrer Buchreihe „Turnový háj“ bekannt sind. Scharf gesetzte Metaphern treffen darin auf Alltagsszenen und kaleidoskopische Erinnerungen. Eintritt: 100 CZK mit Bibliotheksausweis, 200 CZK ohne Registrierung.
Menschen ab 60 testen Museumsprogramme zu Geologie und Vogelstimmen, entdecken Lehrmittel und erleben Musik. Der Eintritt ist frei; das Naturdepot ist nur über Treppen erreichbar.
Die Ausstellung über August Otto (1868–1947) verbindet seine Arbeit für nordböhmische Porzellanmanufakturen mit früher Fotografie und Landschaftsmalerei. Zur Vernissage ist der Eintritt frei.

Geführter Rundgang durch Schlossräume, Sammlungen und Regionalgeschichte. Die Führung verbindet Architektur, Lebensgeschichten und ausgewählte Museumsobjekte.
Petr Zelenkas schwarzhumoriger Episodenfilm verknüpft sechs Geschichten über Flüche, Untreue, sonderbare Obsessionen, Wunder und scheinheilige Vergebung. Zufälle und absurde Entscheidungen verbinden Figuren, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Die tschechische Komödie von 1997 (102 Minuten) wird in Originalfassung mit Untertiteln gezeigt.

Thematische Führung zu Ahnentafeln, Zinngeschirr und weiteren Museumsobjekten. Sie erzählt von Familiengeschichte, Alltag und Handwerk im Osterzgebirge.

Neun Tage Glas: Vorführungen, Familienwerkstätten, Vorträge, Führungen, Konzert und Ausstellungseröffnungen. Einzelne Angebote sind kostenfrei, für andere gilt ermäßigter Museumseintritt.
Beim Wochenende des Kristalltals wird das Blasen von Glas über der Lampe vorgeführt; Besucher:innen können selbst kreativ werden. Ermäßigter Eintritt.
Eine kreative Familienwerkstatt rund um Glasschmuck und Blumen beim Wochenende des Kristalltals. Ermäßigter Eintritt.
Beim 21. deutsch-tschechischen Kunstsymposium „Strömungen/Proudění“ arbeiten fünf Künstler:innen aus jedem Land zum Thema Schlaflosigkeit. Malerei, Skulptur und Installation untersuchen nächtliche Wachheit als persönliche Erfahrung und gesellschaftliches Symptom. Die Ausstellung beginnt am 17. Oktober um 19 Uhr mit einer Vernissage und läuft bis 14. November. Führungen finden am 31. Oktober und 7. November jeweils um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei; der Ausstellungsraum ist laut TDKT nicht barrierefrei.
Lydia Wiedemann und Michael Gähler waren an der Sanierung des Schönhofs von 1995 bis 2005 beteiligt. Im Expertengespräch erläutern die Restauratorin und der Zimmerer, wie die historischen Holzdecken untersucht, gesichert und handwerklich wiederhergestellt wurden. Die Veranstaltung begleitet die Ausstellung „Wir sind Schönhof!“. Der Eingang liegt an der Brüderstraße 8; der Eintritt kostet 6 Euro.

Beim Wochenende im Kristalltal öffnen Betriebe und Kulturorte im gesamten Liberecký kraj ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können Glashütten, Ateliers, Werkstätten, Schulen und Museen kennenlernen und erleben, wie Glas zwischen traditionellem Handwerk, zeitgenössischer Gestaltung und Ausbildung entsteht. Das Programm verteilt sich am 17. und 18. Oktober auf zahlreiche Orte der Region; Einzelzeiten und Adressen stehen auf der Veranstaltungsseite von Crystal Valley.
Božo Vrećo bringt die emotionale Kraft des bosnischen Sevdah nach Wrocław. Im Mittelpunkt des Abends steht das siebte Studioalbum „Sevdahology“, in dem sich traditionelle Melodien mit zeitgenössischen, klassischen und jazzgeprägten Klangwelten verbinden. Vrećos lyrischer Tenor erzählt von Liebe, Sehnsucht und persönlicher Freiheit. Karten kosten bis 20. September 2026 im Vorverkauf 99 PLN, anschließend 120 PLN.
Fachvorträge zu Geschichte, Sammlungen, Gegenwart und Design tschechischer Glasornamente. Vorherige Anmeldung erforderlich; Fachpublikum wird bevorzugt.
Designer Jakub Berdych Karpelis führt durch die Ausstellung tschechischer Glas-Weihnachtsornamente, deren Szenografie er gestaltet hat.
Multiinstrumentalist, Flötist und Saxofonist Jiří Stivín trifft im gläsernen Museumsanbau auf den Gitarristen Jaroslav Šindler.
Studierende internationaler Hochschulen interpretieren historische Jablonecer Bijouterie neu und verbinden Jugendstil und Art déco mit zeitgenössischem Design.
Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart von Glas-Weihnachtsschmuck und Vorstellung der gleichnamigen Publikation von Petr Nový.
Buchvorstellung und Gespräch mit den Kurator:innen Petr Nový und Dagmar Havlíčková, verbunden mit Führungen durch die Ausstellung Welt der Fantasie.

Studierende aus Tschechien und dem Ausland verwandeln historische Jugendstil- und Art-déco-Bijouterie aus der Museumssammlung in zeitgenössische Accessoires.

Die Ausstellung im neuen Besucherdepot erzählt Geschichte und Gegenwart tschechischer Glas-Weihnachtsornamente und begleitet Petr Novýs gleichnamige Publikation.
Eine offene Kreativwerkstatt mit dem Unternehmen GoJa lädt zum Verzieren von Weihnachtsschmuck ein.
In der Kreativwerkstatt mit Rautis entstehen traditionelle Ornamente aus Glasperlen.
Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage sind das größte Festival tschechischer Kultur in Deutschland und zugleich ein gemeinsames Programm beiderseits der Grenze. Über gut zwei Wochen verbinden Musik, Theater, Film, Literatur, bildende Kunst und Gesprächsformate Dresden, Ústí nad Labem und zahlreiche Orte der Euroregion Elbe/Labe. Alle Einzeltermine stehen im laufend aktualisierten Festivalprogramm.
Zum 110. Jubiläum von Paul Wegeners 74-minütigem Stummfilmklassiker schafft Cellovitale eine neue deutsch-tschechische Lesart. Matthias Hirths Komposition für sechs Violoncelli, Klarinette, Bass, Tenor, Klavier und Elektronik verbindet Filmgeschichte mit deutschen, tschechischen und polnischen Volksliedern. Die Figur Rübezahl wird dabei zum gemeinsamen Kulturerbe des Riesengebirges und zum Grenzgänger zwischen den drei Nachbarländern.
Familienwerkstätten gestalten Halloweenmasken und Bäumchen aus Draht, Knöpfen und Perlen. Das Angebot ist im regulären Museumseintritt enthalten.
Jáchym Topols neuer Roman beginnt im Februar 2022: Während Russland die Ukraine angreift, sucht der alternde Journalist Tom in einem südböhmischen Barockkloster Abstand von privaten und gesellschaftlichen Krisen. Der Autor entwirft daraus ein tragikomisches Bild Europas und fragt, was von den Idealen des Jahres 1989 geblieben ist. Ahmad Mesgarha liest deutsche Passagen, Steffen Neumann moderiert. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro.
In der Komödie des Prager Dejvické divadlo wird eine scheinbar alltägliche Ohrfeige zum Auslöser für eine Kette moralischer und gesellschaftlicher Fragen. Das Gastspiel bringt eines der renommiertesten tschechischen Ensembles ins Kleine Haus des Staatsschauspiels. Die Aufführung wird deutsch übertitelt; anschließend lädt ein Publikumsgespräch zum Austausch ein.
Victor Klemperers Tagebücher dokumentieren Verfolgung, Demütigung und Angst im nationalsozialistischen Dresden aus der Perspektive eines jüdischen Gelehrten. Zum 145. Geburtstag Klemperers verbindet eine Lesung daraus Musik des Philharmonischen Chors Dresden und der Mezzosopranistin Anna Moriová. Erklingen werden Werke, die in Konzentrationslagern entstanden, verboten oder politisch vereinnahmt wurden, sowie zeitgenössische Kompositionen jüdischer Künstlerinnen und Künstler.
Zdeněk Rys, Milan Polák und Lukáš Kořínek bilden das Prager Bläsertrio; Ladislav Horák ergänzt Oboe, Klarinette und Fagott am Akkordeon. Das rund 65-minütige Programm ohne Pause spannt den Bogen von Renaissance und Klassik bis in die Gegenwart. Werke von Hammerschmidt, Peuerl, Dušek, Ortmeier, Thuri, Trojan, Jelínek und Piazzolla zeigen historische und moderne Tanzformen aus tschechischer, deutscher und internationaler Perspektive.
Die Ausstellung vereint Jiří Máška und seine ehemalige Studentin Jana Volková und macht Kontinuitäten wie Unterschiede zweier Generationen tschechischer Kunst sichtbar. Máška entwickelt in Malerei, Grafik und Skulptur eine Sprache zwischen Surrealismus und abstraktem Funktionalismus. Volková greift diesen Ansatz eigenständig auf und verbindet Form, Farbe und Imagination zu neuen Bildwelten; zur Vernissage gehört ein Künstlergespräch.
Friederike Koch-Heinrichs, Leiterin des Museums der Westlausitz in Kamenz, richtet den Blick auf Schutzzeichen, Fabelwesen und magische Vorstellungen der Menschen vor rund 500 Jahren. Fassadendetails des Schönhofs werden so als Zeugnisse einer vergangenen Bilder- und Glaubenswelt lesbar. Der Vortrag begleitet die Ausstellung „Wir sind Schönhof!“. Eintritt: 3 Euro.
Cellovitale begleitet Paul Wegeners Stummfilmklassiker von 1916 mit einer neuen Komposition von Matthias Hirth für sechs Violoncelli, Klarinette, Bass, Tenor, Klavier und Elektronik. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist erforderlich.
Der israelische Bassist und Sänger Avishai Cohen beschließt die 25. Lípa-Musica-Ausgabe mit seinem New Trio. Gemeinsam mit Itay Simhovich am Klavier und Eviatar Slivnik am Schlagzeug stellt er Musik aus dem Album „Brightlight“ vor. Das Zusammenspiel verbindet melodischen Jazz, rhythmische Energie und Einflüsse aus Cohens vielfältiger musikalischer Herkunft.

Der Herbstmarkt bringt regionale Produzent:innen, Handwerk und Kultur in den Schlosshof. Produkte und Traditionen des Osterzgebirges stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Begegnung mit ihren Macher:innen.

Das Reformationsfest verbindet den historischen Ort mit einem Kultur- und Begegnungsprogramm am Feiertag. Führungen, regionale Angebote und gemeinschaftliche Formate laden dazu ein, Geschichte und Gegenwart des Schlosses neu zu entdecken.
Die Geschwister Helene, Wilhelmine und Albrecht Freytag zählen zu den profilierten jungen Kammermusikensembles Deutschlands. Unter dem Titel Spiegel der Gesellschaft spielen sie Werke von Beethoven, Lera Auerbach und Felix Mendelssohn Bartholdy, deren Musik gesellschaftliche Umbrüche ihrer Zeit hörbar macht. Das etwa 85-minütige Konzert mit Pause findet im historischen Schloss Velké Březno statt.
Terezie Kovalová bewegt sich mit Cello, Stimme und Elektronik zwischen Indie-Folk, zeitgenössischer Klassik und experimentellen Klangräumen. Die deutsche Filmkomponistin Freya Arde stellt ihr eine ebenso bildhafte musikalische Handschrift gegenüber. Das Doppelkonzert bringt zwei eigenständige künstlerische Positionen aus Tschechien und Deutschland im Jazzclub Tonne zusammen.
Jiří Pešek, Karel Just, Elén Burešová und Samuel Němec laden zu einer augenzwinkernden Reise durch die tschechische Pop- und Unterhaltungsmusik ein. Bekannte Lieder von Karel Gott, Jiří Korn, Helena Vondráčková und Felix Slováček begegnen internationalen Klassikern in frischen Arrangements. Der Abend in der Heymannbaude verbindet Nostalgie, Wiederentdeckung und Tanzbarkeit; Karten kosten 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Ester kümmert sich fast allein um ihren erwachsenen Sohn David, der wegen seiner geistigen Behinderung umfassende Unterstützung braucht. Als sich eine wichtige Lebensphase ankündigt, brechen beide spontan mit einem alten Wohnmobil nach Italien auf. Regisseurin Zuzana Kirchnerová erzählt in ihrem 103-minütigen Roadmovie von Fürsorge, Erschöpfung und der Frage, wie Freiheit für Mutter und Sohn aussehen kann. Gezeigt wird die Originalfassung mit deutschen Untertiteln; der Kartenverkauf beginnt laut TDKT im September.
Zum 110. Jubiläum von Paul Wegeners Stummfilmklassiker verbindet Cellovitale die Bilder mit Matthias Hirths neuer Komposition und deutschen, tschechischen sowie polnischen Volksliedern. Eintritt 10 Euro; die Abendkasse öffnet um 17 Uhr.
Alice Horáčková erzählt anhand ihrer eigenen Familie von Deutschen und Tschechen im Riesengebirge während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Geheime Romanzen, Namenswechsel und politische Umbrüche verdichten sich zu einer großen Familiensaga über Zugehörigkeit und Verlust. Die Autorin liest und spricht mit Moderator Steffen Neumann; Eintritt 5 Euro.
Im Fotografischen Salon stellt Eliška Bartek ihren autofiktionalen Roman Und vor mir ein ganzes Leben vor und spricht mit Kuratorin Annette Nickel über ihr vielseitiges Werk. Die in der Schweiz lebende tschechische Künstlerin verbindet Fotografie, Malerei und Literatur mit persönlichen Erinnerungen sowie Fragen nach Identität, Herkunft und Vergänglichkeit. Lesung, Bilder und Gespräch greifen dabei unmittelbar ineinander.
Mezzosopranistin Jolana Slavíková und Harfenistin Roxana Hädler führen durch mehrere Jahrhunderte europäischer Musik. Werke von Dowland, Purcell, Hasselmans, Martinů, Hindemith, Schubert, Eben und Janáček zeigen, wie Liebe, Sehnsucht, Freude und Schmerz trotz wechselnder Stile zeitlos bleiben. Das Kammerkonzert dauert rund 80 Minuten einschließlich Pause.
Wie unterschieden sich die Mahlzeiten von Adel und Dienerschaft, und was erscheint heute überraschend? Kurator Steffen Retzlaff führt durch die Sonderausstellung Ein Schloss mit Kinderaugen – Zu Tisch bei Prinz und Magd und vergleicht historische Essgewohnheiten mit dem heutigen Alltag. Kinderperspektiven stehen ausdrücklich im Mittelpunkt; die Veranstaltung gehört zum europäischen Interreg-Projekt Kindheit.
Das Programm bündelt aktuelle Animationskurzfilme, die zwischen 2020 und 2026 an der FAMU in Prag und der Tomáš-Baťa-Universität in Zlín entstanden. Unterschiedliche Techniken und Handschriften geben einen kompakten Einblick in die junge tschechische Animationsszene. Weil die rund 60-minütige Auswahl ohne Dialog auskommt, ist sie sprachübergreifend verständlich. Empfohlen wird sie für Kinder ab sechs Jahren; der Vorverkauf soll im September starten.
Die vierte Herbstwallfahrt führt von Ústí über Lipová und den Javorský vrch zum verlassenen deutschen Friedhof an der barocken St.-Nikolaus-Kirche in Čermná. Dort werden Gräber gepflegt, Blumenzwiebeln gesetzt und die Kirche gemeinsam gereinigt. Lucie Králíková und Petr Karlíček begleiten den 12 bis 13 Kilometer langen Weg; in Blansko endet der Tag bei einem gemeinsamen Essen. Teilnahme: 20 Euro, zuzüglich Fahrkarten und Getränke.
Roman Horák und Philipp Schenker entwickeln aus Figuren und Gedanken von Friedrich Schiller, Václav Havel und Rübezahl ein spielerisches Bühnenformat. Musik, direkte Publikumsansprache und überraschende Verbindungen stellen die Frage, wie Freiheit und demokratische Werte heute erzählt und verteidigt werden können. Die Performance findet im Hraničář statt und gehört zum Programm der Tschechisch-Deutschen Kulturtage.
Daniel Deckers stellt zwei nahezu hundert Jahre alte Prager Wein-Anthologien in ihrer neu aufgelegten Gestalt vor. „Vino“ versammelte 1930 wichtige tschechischsprachige Stimmen, während „Wein“ 1933 Autorinnen und Autoren aus dem deutsch-böhmischen Umfeld Max Brods zusammenführte. Der Publizist und Lehrbeauftragte für Weinbaugeschichte verbindet Literatur, Buchgestaltung und Kulturgeschichte. Der Eintritt ist frei; die SLUB ist barrierefrei.
Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichten von Hans und Sophie Scholl sowie weiterer Studierender der Weißen Rose, die 1942 und 1943 mit Flugblättern gegen das nationalsozialistische Regime protestierten. Tafeln ordnen ihre Entscheidungen, ihren Mut und die tödlichen Folgen des Widerstands historisch ein. Die Eröffnung im Regionalmuseum Ústí nad Labem beginnt um 17 Uhr; der Eintritt ist frei.
Die sechzigminütige Multimedia-Performance folgt der Künstlerin Lotte Reiniger, die mit filigranen Silhouettenfilmen Filmgeschichte schrieb. Rike Reinigers Text, Katrin Rothes Regie und live gespielte Musik von Nik Phelps verbinden Theater, Projektion und Animation. Gespielt wird auf Deutsch und Tschechisch. Der Eintritt kostet 250, ermäßigt 200 Kronen.
Tereza Semotamovás Radikale Bedürfnisse entwirft rund um die Pandemie ein intimes Generationsporträt über Verletzlichkeit, Scheitern und den Mut zu eigenen Bedürfnissen. Ondřej Hübls Der Vorhang lässt ein scheinbar harmloses Rollenspiel in den Kommunismus der 1950er-Jahre in ein schwarzhumoriges Szenario aus Macht, Manipulation und Angst kippen. Steffen Neumann moderiert die gemeinsame Lesung; der Eintritt ist frei.
Über ein Jahr suchten Reporter Oliver Hach und seine Frau Dagmar nach verschwundenen Orten im böhmischen Erzgebirge. Manche liegen heute unter einer Talsperre, von anderen blieben Keller, einzelne Häuser oder wiedererwachtes Leben. Achtzig Jahre nach der Vertreibung der deutschen Minderheit dokumentiert der reich bebilderte Atlas 60 Dörfer entlang der tschechisch-deutschen Grenze und macht regionale Zeitgeschichte sichtbar.
Collegium 1704 und Collegium Vocale 1704 bringen unter Václav Luks Georg Friedrich Händels 1749 entstandenes Oratorium Susanna zur Aufführung. Die biblische Erzählung handelt von einer tugendhaften Frau, die zu Unrecht des Ehebruchs beschuldigt wird. Ein internationales Solistenensemble macht Händels Verbindung von spiritueller Tiefe, opernhafter Dramatik und emotionaler Intensität in der Annenkirche erlebbar.
Der zwölfjährige Ben liebt Kochen, Musik und seine Mitschülerin Klara. Als sein Gewicht zum Thema für Schule, Umfeld und ihn selbst wird, muss er sich mit Mobbing, Diäten, Unsicherheit und den Erwartungen anderer auseinandersetzen. Kristina Dufkovás vielfach ausgezeichneter Stop-Motion-Film (Tschechien 2024, 80 Minuten, ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln) erzählt warmherzig und humorvoll von Freundschaft, erster Liebe und Selbstakzeptanz. Der Kartenverkauf beginnt im September; der Ort ist nicht barrierefrei.
Der Historiker und Archivar Petr Karlíček zeichnet Leben und Werk von Hanns Erich Köhler nach. Der in Děčín geborene deutschsprachige Illustrator wurde besonders mit zugespitzten politischen Karikaturen bekannt, ist in seiner Herkunftsregion heute jedoch kaum präsent. Der Vortrag holt dieses Kapitel deutsch-tschechischer Kunst- und Mediengeschichte zurück ins öffentliche Gedächtnis.
Drei Erzählungen Karel Čapeks bilden die Grundlage dieser tschechoslowakischen Filmkomödie von 1958. Scheinbar übernatürliche Ereignisse bringen den Alltag gewöhnlicher Menschen durcheinander und werden mit Ironie, Fantasie und feinem Blick auf menschliche Schwächen erzählt. Der Film läuft beim Tschechischen Filmmittwoch in Originalfassung mit Untertiteln.
Zuzana Říhová nähert sich Franz Kafka über einige entscheidende Monate seines Lebens: Arbeit in der Familienfabrik, Sanatorium, Freundschaft mit Max Brod, Beziehungen und der wachsende Wunsch zu schreiben. Historische Fakten und literarische Fantasie zeigen Kafka als jungen Menschen auf der Suche nach einer eigenen Stimme. Karin Großmann liest und moderiert, Jana Krötzsch dolmetscht. Eintritt: 5 Euro, mit Bibliotheksausweis 3 Euro.
Karel Čapeks 1936 erschienener Roman beginnt als fantastische Geschichte über intelligente Molche und entwickelt sich zur scharfen Satire auf Kolonialismus, Kapitalismus und Nationalismus. Regisseur Michal Hába setzt den Stoff mit Schauspiel, Musik, starken Bildern und schwarzem Humor in Szene. Die Produktion des Činoherní studio erhält eigens deutsche Übertitel; ein Buspaket ab Dresden ist buchbar.
MUFF gehört seit 1999 zu den eigenständigsten Formationen der tschechischen Jazzszene. Marcel Bárta, Jakub Zitko, Jiří Šimek, Jakub Vejnar und Roman Vícha verbinden Groove, Klangforschung und Humor mit Einflüssen aus Jazz, Funk, Elektronik und Avantgarde. Das aktuelle Album „Fatalust“ wurde mit der Direktheit eines Livekonzerts aufgenommen; entsprechend lebt der Abend von dichten Rhythmen, überraschenden Wendungen, elektronischen Flächen und improvisierten Soli. Eintritt ab 25 Euro.
Publizist Rostislav Křivánek erzählt, wie Anton Tschinkel aus bescheidenen Anfängen eines der bedeutenden Industrieunternehmen der Region entwickelte. Zwei Porzellanmanufakturen in Dubí sowie Impulse für Zucker- und Schokoladenproduktion stehen für seinen Unternehmergeist. Der Vortrag verbindet Wirtschaftsgeschichte mit der Frage, wie einzelne Persönlichkeiten Landschaft und Ortsbild Nordböhmens veränderten.
In Schokoladenblut verknüpft Radka Denemarková die Lebenswege von Božena Němcová, George Sand und John D. Rockefeller zu einer europäischen Geschichte über Kapitalismus, Patriarchat und Macht. Die vierfache Magnesia-Litera-Preisträgerin gehört zu den international wichtigsten Stimmen Tschechiens. Karina Plachetka liest deutsche Passagen, Mirko Schwanitz moderiert das Gespräch.

Geführter Rundgang durch Schlossräume, Sammlungen und Regionalgeschichte. Die Führung verbindet Architektur, Lebensgeschichten und ausgewählte Museumsobjekte.
Die 70-minütige Inszenierung erzählt vom Leben der tschechisch-jüdischen Tänzerin Alica Licka Flachová-Pastorová – von ihrem Jugendtraum über Verfolgung und Deportation bis zum Überleben durch die Kraft der Kunst. Junge Tänzerinnen aus Sachsen und Tschechien verbinden Tanz, Schauspiel und Musik. Gesprochen wird Deutsch und Tschechisch; empfohlen ab 12 Jahren.
Bohosudov/Mariaschein, Hejnice/Haindorf und Filipov/Philippsdorf zählen zu den bedeutendsten religiösen und kulturhistorischen Orten Nordböhmens. Der Dresdner Geodät und Kartograph Peter Bien erläutert ihre wechselvolle Geschichte und die Traditionen grenzüberschreitender Wallfahrten. Historische Fotografien und persönliche Eindrücke zeigen, wie diese Orte heute als gemeinsamer deutsch-tschechischer Erinnerungsraum weiterwirken.
Electromagnetic Mantra aus Prag verbinden Garage Rock, Acid Rock, Psychedelia und dreckigen Rock’n’Roll zu einem hypnotischen Livesound. The Barking Mad aus Berlin setzen Mod-Rock, Powerpop und Beat dagegen. Nach den Konzerten führt DJ Cramér mit Vinyl aus Rock’n’Roll, Soul, Garage, Sixties und Indie durch die Nacht; Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt liegt nach Selbsteinschätzung zwischen 12 und 15 Euro.
Das 16. Bohemicum Dresdense nimmt Shakespeares berühmte Fiktion eines Böhmens am Meer zum Ausgangspunkt. Vierzehn Referentinnen und Referenten verfolgen den maritimen Topos durch tschechische Kultur- und Geistesgeschichte: vom Böhmischen Meer und urzeitlichen Landschaften über Kapitän Nemo bis zu Meeresbildern im Drama, Prager Architektur der Moderne und Dialekt als sprachlicher Küste. Die internationale Konferenz findet im Veranstaltungsraum im ersten Obergeschoss statt. Der Eintritt ist frei; um Anmeldung per E-Mail an Šárka Atzenbeck von der TU Dresden wird gebeten.
Der Prager Organist Přemysl Kšica gestaltet an der historischen Jehmlich-Orgel eine musikalische Begegnung zwischen Böhmen und Deutschland. Zu hören sind Werke deutscher und böhmischer Komponisten, deren Geburts- oder Todestage sich 2026 jähren, darunter Robert Schumann, Carl Maria von Weber und Wolfgang Amadeus Mozart. Kšica ist Organist der barocken Nikolauskirche auf der Prager Kleinseite und verbindet Repertoire vom Barock bis zur Moderne. Bereits um 17:30 Uhr führt Christian Kastl durch Architektur, Geschichte und Orgel der St.-Petri-Kirche. Eintritt: 10 Euro; das Gebäude ist nicht barrierefrei.
Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wittert Lupyn im Ausnahmezustand der Pandemie die Gelegenheit für den nächsten großen Coup. Doch korrupte Polizisten, Geldverleiher, alte Bekannte und immer neue Lügen machen aus seinem Plan eine rasante Kette von Verwicklungen. Regisseur Ondřej Hudeček verbindet Heist-Film, Gesellschaftssatire und schwarzen Humor zu einer 118-minütigen tschechischen Komödie über Moral, Wahrheit und Überleben. Gezeigt wird die Originalfassung mit deutschen Untertiteln; der Vorverkauf beginnt laut TDKT im September. Das Kino ist barrierefrei.
Seit 1996 würdigt der Dresdner Lyrikpreis alle zwei Jahre herausragende deutsch- und tschechischsprachige Gegenwartslyrik. Im Finale lesen Elsa Aids, Tereza Bínová, Róža Domašcyna, Nadja Küchenmeister, Marion Poschmann und Yveta Shanfeldová ihre Gedichte gemeinsam mit ihren Übersetzer:innen. Die Texte werden in beiden Sprachen erfahrbar und geben Einblick in die Kunst des literarischen Übersetzens. Eintritt frei; Anmeldung unter kontakt@kaestnerhaus-literatur.de erbeten. Die Preisverleihung folgt am 8. November um 11 Uhr.
Die Dresdner Vokalgruppe VIP singt in der außergewöhnlichen Akustik der Klosterkirche Werke von Bartók, Kodály, Penderecki, Strauss und weiteren Komponisten. Das Programm verbindet Volksmusik, geistliche Tradition und zeitgenössische Klangwelten. Vor dem Konzert werden eine Führung durch Kirche und romanische Krypta sowie ein Imbiss angeboten; Konzertkarten sind auch ohne Buspaket erhältlich.
Die vierte Ausgabe der grenzüberschreitenden Jam Session macht hausgemachte Marmeladen zum Anlass für Begegnung. Beiträge aus regionalen Früchten treten in den Kategorien „Universal“ und „Johannisbeere“ an; Publikum und Fachjury wählen ihre Favoriten. Zwischen Verkostung, Musik und gemeinsamem Singen führt Jan Kvapil auf Deutsch und Tschechisch durch den Nachmittag. Der Eintritt ist frei, für den Wettbewerb wird um vorherige Anmeldung gebeten; die Bibliothek ist barrierefrei.
Zum 25-jährigen Jubiläum wird die Toskana Therme für eine Nacht zu einem audiovisuellen Erlebnisraum. Live-Performances, Projektionen und Installationen treffen auf ein neues Ambisonics-System und Unterwasserlautsprecher. Das Ústíer Kollektiv Phonon bringt eine grenzüberschreitende Position ins Programm. Das Festival läuft von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 9 Uhr und ist im regulären Thermeneintritt enthalten; der Veranstaltungsort ist laut TDKT nicht barrierefrei.
Das 1969 gegründete Prager Marionettentheater Zvoneček bringt seine Fassung von „Hänsel und Gretel“ nach Dippoldiswalde. Handgeführte Puppen, Musik und komische Einfälle erzählen das Märchen in deutscher Sprache. Die Aufführung dauert etwa 45 Minuten ohne Pause und wird für Kinder ab drei Jahren empfohlen. Karten kosten 8,50 Euro, ermäßigt 7,50 Euro; der Saal ist laut TDKT nicht barrierefrei.
Im GogelmoschHaus zeigt das traditionsreiche Prager Marionettentheater Zvoneček seine deutschsprachige Fassung von „Hänsel und Gretel“. Das 45-minütige Spiel verbindet klassische Handpuppenführung mit Musik und Humor und richtet sich an Familien mit Kindern ab drei Jahren. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Dieser Spielort ist laut TDKT barrierefrei.
Zuzana Kirchnerovás Roadmovie begleitet Ester und ihren erwachsenen Sohn David auf einer überraschenden Fahrt durch Italien. Die gemeinsame Reise öffnet einen neuen Blick auf Pflegeverantwortung, Abhängigkeit und den Wunsch beider Figuren nach eigenem Raum. Der Film dauert 103 Minuten und läuft in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt in Königstein ist frei, um eine Spende wird gebeten; das Kino ist barrierefrei.
Die Königsteiner Ausgabe von AnimaCZECH zeigt eine Stunde neuer Kurzfilme aus den tschechischen Animationsschulen FAMU Prag und Tomáš-Baťa-Universität Zlín. Die Arbeiten aus den Jahren 2020 bis 2026 nutzen unterschiedliche Techniken und erzählen ohne gesprochene Sprache. Dadurch eignet sich das Programm besonders für ein grenzüberschreitendes Familienpublikum ab sechs Jahren. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten; das Kino ist barrierefrei.
Die Kafka Band macht Literatur zu einem audiovisuellen Konzerterlebnis. Schriftsteller Jaroslav Rudiš, Comiczeichner Jaromír 99 und sechs weitere Musiker bündeln erstmals Musik aus ihren Alben Das Schloss, Amerika und Der Process. Post-Rock, Indie und Elektronik treffen auf Kafkas Texte und Projektionen von VJ Clad; Tickets ab 30 Euro.

Die Exkursion fragt, wie Landschaften an Dörfer erinnern, die in den 1970er- und 1980er-Jahren dem Braunkohletagebau weichen mussten. Im Kulturzentrum Řehlovice werden seltene historische Dokumentarfilme gezeigt und durch Fachleute des tschechischen Denkmalschutzamtes eingeordnet. Anschließend führt eine Busfahrt zu ehemaligen Dorfstandorten und den heute noch sichtbaren Spuren; ein Imbiss ist vorgesehen.
Magic Duo Radek und Simona lädt Kinder ab drei Jahren und Erwachsene zu einer etwa 45-minütigen Show ohne Sprachbarriere ein. Gegenstände verschwinden und tauchen wieder auf, scheinbar Unmögliches wird Wirklichkeit und das Publikum wirkt aktiv an den Illusionen mit. Damit greift das Programm spielerisch das Festivalmotto „ECHT?“ auf. Vor und nach der Vorstellung ist das Schlosscafé geöffnet. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro; der Ort ist nicht barrierefrei.
Die tschechisch-dänische Violinistin Lada Fedorová und der tschechische Konzertorganist František Vaníček verbinden barocke Klarheit, romantische Ausdruckskraft und zeitgenössische Klangfarben. In dem rund 65-minütigen Konzert ohne Pause erklingen Werke von Bach, Dvořák, Strejc, Fibich, Boëllmann, Igudesman, Lefébure-Wély, Olsson und Young. Solostücke wechseln mit Duowerken und machen die kontrastreiche Verbindung von Violine und Orgel hörbar. Das Konzert gehört zur Reihe Elblandia. Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro; nicht barrierefrei.
Frank Vater verbindet langjährige Praxis in der Görlitzer Altstadtsanierung mit baugeschichtlicher Forschung. Auf seinem Rundgang erschließt er die Entwicklung und architektonischen Besonderheiten des Schönhofs, eines herausragenden profanen Renaissancebaus nördlich der Alpen. Die Führung begleitet die Sonderausstellung „Wir sind Schönhof!“. Tickets kosten 7 Euro, ermäßigt 6,50 Euro.
Der zweite Band von „Mein Weg zu unseren Deutschen“ versammelt persönliche Essays bedeutender tschechischer Persönlichkeiten über Deutschland und die Deutschen. Herausgeber Wolfgang Schwarz, Kulturreferent für die böhmischen Länder beim Adalbert Stifter Verein, stellt das Buch gemeinsam mit dem Journalisten und Autor Pavel Polák vor; Steffen Neumann moderiert. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Geschichte, Sprache, persönliche Begegnungen, Nähe und Distanz sowie die doppelte Bedeutung der „unseren Deutschen“ als frühere Mitbürger der böhmischen Länder und heutige Nachbarn. Die Veranstaltung entsteht mit Brücke|Most-Stiftung und Adalbert Stifter Verein. Eintritt: 5 Euro; der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Die kunstvollen mährischen Stickereien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums spiegeln handwerkliches Können, regionale Identität und kulturelle Verbindungen zwischen Mähren und Sachsen. Klára Němečková moderiert das rund 90-minütige Gespräch in deutscher Sprache. Cellistin Julia Starczewska setzt musikalische Akzente und eröffnet einen zusätzlichen Zugang zu den historischen Textilien.
Das Duo Stock–Wettin mit Susanne Stock am Akkordeon und Georg Wettin an den Klarinetten erforscht gemeinsam mit Übersetzerin Martina Lisa den Klang des Tschechischen jenseits des unmittelbaren Verstehens. Im Zentrum stehen Sprachmelodie, Rhythmus und Klanggestalt. Friedemann Stolte steuert eine Uraufführung nach Texten aus Petr Hruškas Gedichtband Und ich sah mein Gesicht bei; Zuhören, Fragen und Gespräch gehören ausdrücklich zum Format.
In zwei neuen Fragerunden testen gemischte Teams ihr Wissen über Deutschland und Tschechien. Themen reichen von Kultur und Geschichte bis zu Sport und Küche; gespielt wird ausdrücklich zweisprachig. Gruppen umfassen vier bis sechs Personen, Einzelne können vor Ort einem Team zugeordnet werden. Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 17:30 Uhr; eine Reservierung wird über die Veranstaltungsseite angeboten.
Petr Šestáks Kurzroman folgt einem Fahrradkurier durch den täglichen Wahnsinn des Straßenverkehrs und fragt nach Gerechtigkeit auf der Straße und in der Arbeitswelt. Der Prager Schriftsteller und Fotograf stellt das Buch gemeinsam mit seiner Übersetzerin Christina Frankenberg vor. Schauspieler Ulrich Wenzke liest die deutschen Texte; Eintritt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Karel Čapeks Romane und Dramen sind im Deutschen gut bekannt, seine sprachkritischen Miniaturen dagegen kaum. Die Übersetzerin Majka Tezgetarski liest aus „Kritik der Worte“ und zeigt anhand konkreter Passagen, welche Mehrdeutigkeiten, Widerstände und überraschenden Lösungen beim Übersetzen entstehen. Die Werkstattlesung verbindet Literatur mit Sprachreflexion und Übersetzungspraxis. Der Eintritt ist frei; das TextLab ist barrierefrei.
Jozef Špánik, stellvertretender Generalkonsul Tschechiens und Autor des Buches „Die vergessene Armee“, zeichnet den Weg tschechischer und slowakischer Freiwilligenverbände vom Ersten Weltkrieg bis zum Widerstand gegen die deutsche Besatzung nach. Gemeinsam mit der Gedenkstättenleiterin Birgit Sack fragt er auch nach der heutigen Erinnerung an jene ehemaligen Legionäre, die am Münchner Platz hingerichtet wurden. Vortrag und Gespräch sind kostenlos; der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Der Dokumentarfilm von Taťána Marková (Tschechien 2025, 82 Minuten, Originalfassung mit deutschen Untertiteln) verfolgt die Geschichte der Unternehmerfamilie Schicht. Aus einer kleinen Seifensiederei in Aussig/Ústí nad Labem entstand eines der bedeutendsten Industrieunternehmen Mitteleuropas und später ein Teil von Unilever. Über die heute weltweit verstreuten Nachfahren verbindet der Film persönliche Erinnerungen mit historischen Dokumenten und erzählt von Heimat, Vertreibung, Identität und dem industriellen Erbe Nordböhmens. Eintritt: 4 Euro; der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Ivan Blatný (1919–1990) galt früh als herausragendes tschechisches Dichtertalent. Krieg, Diktatur und Exil prägten sein Leben; in England schrieb er über Jahrzehnte in psychiatrischen Einrichtungen weiter. Die literarisch-musikalische Weltpremiere des Duos Beuschel/Becker erschließt sein Werk in gesprochenem Wort, Gesang, Kammermusik und Bild. Mitwirkende sind unter anderem Rebecca Martin, Sibrand Basa, Jitka Hosprová, Veronika Böhmová sowie Wolfgang Beuschel und Michael Ritz. Der Abend gehört zum Jahr der tschechischen Kultur anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens bei der Frankfurter Buchmesse 2026. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro; barrierefrei.
Ester und ihr erwachsener Sohn David verlassen ihren Alltag und fahren mit einem alten Wohnmobil durch Italien. Das tschechisch-slowakisch-italienische Drama von Zuzana Kirchnerová verhandelt Pflege, Nähe und den schwierigen Schritt zu mehr Selbstbestimmung ohne einfache Antworten. Die 103-minütige Originalfassung wird mit deutschen Untertiteln gezeigt. Karten kosten vier Euro; die Bibliothek ist laut TDKT nicht barrierefrei.
Valerio Mendoza und Jorge Sánchez Calderón begleiten die Familie Sykora, die Venezuela verlässt und in Tschechien auf einen Neuanfang hofft. Die vermeintliche Rückkehr in das Land der Vorfahren wird durch Bürokratie, finanzielle Sorgen und eine schwierige Arbeitssuche zu einer offenen Suche nach Zugehörigkeit. Der 85-minütige Dokumentarfilm läuft in Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Im Anschluss sprechen beide Regisseure mit dem Publikum; das Zentralkino ist barrierefrei.
Die 23. Jazztopad-Ausgabe bringt zeitgenössischen Jazz, Improvisation und neue Projekte nach Wrocław. Angekündigt sind unter anderem eine Oper von Wayne Shorter und esperanza spalding, Nduduzo Makhathini mit dem Lutosławski Quartet sowie Begegnungen von William Parker, Hamid Drake und Shabaka. Wohnzimmerkonzerte, Improvisationssessions und Angebote für Kinder ergänzen das Hauptprogramm.
FEINKOŠT bringt seit 2010 jährlich neue Kurzfilme aus Deutschland und Tschechien auf Tour. Die Auswahl erzählt in dokumentarischen und künstlerischen Formen von Alltag, Erinnerung, Aufbruch und gesellschaftlichen Veränderungen; gezeigt wird sie in Kooperation mit AG Kurzfilm und KineDok Prag.
Seit 25 Jahren bringt das Stipendienprogramm der Brücke|Most-Stiftung junge Musikerinnen und Musiker aus Tschechien und Deutschland zusammen. Ehemalige und aktuelle Geförderte gestalten gemeinsam ein rund 70-minütiges Jubiläumskonzert ohne Pause. Werke von Antonín Dvořák und Jaroslav Beneš stehen für den kulturellen Dialog, aus dem Freundschaften, Ensembles und weitere gemeinsame Projekte entstanden sind.
Im Mittelpunkt des Romans steht Hana, deren südböhmisches Heimatdorf dem Stausee für das Atomkraftwerk Temelín weichen musste. Nach fünfzehn Jahren kehrt sie in eine Landschaft zurück, in der Häuser, Familienbindungen und Gewissheiten verschwunden sind. Jiří Hájíček erzählt von den 1980er Jahren, der Wende und den Folgen erzwungener Modernisierung; außerdem stellt er sein neues Buch „Der Drache auf dem Feldweg“ vor. Steffen Neumann moderiert, Elna Lindgens liest die deutschen Passagen. Eintritt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Drei Bands zeigen, wie vielfältig die schwere Gitarrenmusik in Tschechien und Sachsen klingt. ACID ROW aus Prag verbinden Stoner Rock mit Punk, Doom, Psychedelic, Noise und Grunge. LASSE REINSTROEM aus Dresden bewegen sich zwischen Psychedelic, Krautrock und Alternative, während EDITH aus Mittelböhmen mit zwei Bassgitarren, Schlagzeug und tschechischem Gesang einen druckvollen Post-Punk- und Noise-Sound entwickeln. Das grenzüberschreitende Konzert beginnt um 20 Uhr; Tickets kosten ab 23 Euro.
Anna Luňáková und Jakub Štourač erkunden in „Sensus Communis“ die Geräusche und verborgenen Mechanismen ausrangierter Gegenstände. Lautpoesie, Klangkunst, Bewegung, Puppen- und Objekttheater ersetzen eine klassische Worterzählung; Alltagsobjekte werden zu poetischen Wesen und Trägern von Erinnerung. Das international arbeitende Divadlo Continuo verbindet analoge und zeitgenössische Technologien zu einer bildstarken, humorvollen Bühnenwelt. Veranstalter ist das Mimenstudio Dresden. Vorverkauf: 20 Euro, ermäßigt 15 Euro; Abendkasse: 22 beziehungsweise 17 Euro. Der Ort ist nicht barrierefrei.
Im Sommer 2001 kehrt der 17-jährige Kien nach zehn Jahren in Vietnam zu seiner Familie auf einen tschechischen Grenzmarkt zurück. Statt eines einfachen Neuanfangs erlebt er Fremdheit, Sprachbarrieren, familiäre Spannungen, erste Liebe und ein Geheimnis, das alles verändert. Dužan Duongs Film (Tschechien 2025, 102 Minuten, Originalfassung mit deutschen Untertiteln) erzählt mit Wärme und Humor von der vietnamesischen Gemeinschaft in Tschechien, Identität und dem Wunsch dazuzugehören. Eintritt: 6 Euro; der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Die FEINKOŠT-Kurzfilmtournee bündelt sieben neue Dokumentar- und Animationsfilme aus Deutschland und Tschechien. Die Arbeiten beobachten Menschen zwischen Leistungsdruck, Bewerbungsritualen, Selbstsuche, Kriegserfahrung und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Unterschiedliche filmische Formen verbinden persönliche Verletzlichkeit mit gesellschaftlichen Fragen und zeigen, wie Erinnerung und Widerstandskraft entstehen. Das Uniwerk ist barrierefrei; Informationen zum Eintritt stehen auf der verlinkten Veranstaltungsseite.
An Bord wird die Elblandschaft zwischen Děčín und Pirna zur Bühne für zweisprachige Literatur. Uwe Kolbe, Alice Prajzentová, Jürgen Jakob und Achim Schindler gestalten Lesungen und Gespräche; hinzu kommen Martin Kurišs Puppenspiel Navarana, Spiele und ein gemeinsames Schiffstagebuch. Das Kulturprogramm endet gegen 13 Uhr in Pirna, die Rückfahrt nach Děčín erfolgt ohne Programm.
Hinter ILIKECOLOURS steht der Leipziger Sänger, Multiinstrumentalist und Produzent Daniel Seip. Gemeinsam mit Kolja Kofi Keller, Saba Kassahun Jasper und Heinrich Eißmann entwickelt er einen warmen, offenen Sound zwischen Neo-Soul, Jazzharmonik, Indie und elektronischen Klangfarben. Die Songs erzählen von Veränderung, Freundschaft, Identität und Momenten des Alltags.
Die Elbe verbindet Landschaften, Menschen und Geschichten. Der Dichter Radek Fridrich und der Fotograf Lukáš Matouš folgten dem Fluss von der Quelle bis zur Nordsee und sammelten Orte, Erinnerungen und Spuren der Geschichte. In Lesung und Gespräch stellen sie ihr zweisprachiges Buch Entlang der Elbe / Podél Labe vor, in dem Gedichte und Fotografien einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Erinnerungsraum öffnen.
Tereza Rejšková an der Violine, Jeannine Jura an Klarinette und Bassklarinette sowie Jonathan Jura an Klavier und Akkordeon widmen sich den jüdischen Musiktraditionen Osteuropas. In ihrem Programm „Village Soundscapes“ verbinden sie historische Melodien und ländliche Klangwelten mit fein gearbeiteten eigenen Arrangements, Improvisation und zeitgenössischen Perspektiven. So wechseln melancholische Passagen mit überschäumender Tanzfreude und erzählen von Sehnsucht, Hoffnung und Gemeinschaft. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Kaum aus dem Gefängnis entlassen, plant der glücklose Kleinkriminelle Lupyn den nächsten Coup. Im Chaos der Corona-Pandemie gerät er zwischen alte Weggefährten, korrupte Polizisten, Geldverleiher, immer neue Lügen und den Traum von einem anderen Leben mit Tamara. Ondřej Hudečeks tschechische Heist-Komödie (2026, 118 Minuten, Originalfassung mit deutschen Untertiteln) verbindet Kriminalfilm, Satire und schwarzen Humor und fragt nach Moral, Wahrheit und Anstand in einer Welt ohne verlässliche Regeln. Der Kartenverkauf beginnt im September; der Ort ist nicht barrierefrei.
In einer kleinen Westernstadt begeistert die Bibliothekarin Boženka selbst raue Cowboys für Bücher – bis der Literatur-Gangster Dante Skunk Shakespeare sie zum Duell fordert. Divadlo Čučka entwickelt aus Marek Tomans Kinderbuch ein interaktives Theater mit Liedern, Humor und Publikumsaktionen. Raija Hauck begleitet die deutsch-tschechische Aufführung sprachlich. Das Stück dauert rund 50 Minuten, eignet sich ab neun Jahren und kostet regulär acht, ermäßigt fünf Euro. Der Kulturhafen ist barrierefrei.
Saxophonist Luboš Soukup, Pianist Vojtěch Procházka, Bassist Emil Brun Madsen und Schlagzeuger Morten Hæsum bilden das in Kopenhagen entstandene Freetown Quartet. Soukups Kompositionen geben Raum für spontane musikalische Dialoge zwischen lyrischer Ruhe, nordischer Klangfarbe und kraftvoller Jazzenergie. Das Konzert schließt die Jazzreihe der Tschechisch-Deutschen Kulturtage ab. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten; der Saxstall ist nicht barrierefrei.
Nur zwei Tage nach der Premiere zeigt das Činoherní studio Michal Hábas neue Deutung von Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“. Die Inszenierung verbindet politische Analyse, Humor und eine bildstarke Theatersprache und richtet den Blick auf Kapitalismus, Macht und moralische Verantwortung. Deutsche Übertitel machen die Aufführung grenzüberschreitend zugänglich. Das 30-Euro-Ticket umfasst die Busfahrt ab und nach Dresden; anschließend lädt der Hraničář zum Festivalabschluss ein.

Thematische Führung zu Ahnentafeln, Zinngeschirr und weiteren Museumsobjekten. Sie erzählt von Familiengeschichte, Alltag und Handwerk im Osterzgebirge.
Rund 300 Weihnachtskrippen aus vier Kontinenten zeigen, wie unterschiedlich Kulturen die Geburt Christi gestalten. Die Sammlung von Marita Pesenecker verbindet vielfältige Materialien, regionale Traditionen und Reiseerinnerungen – von europäischen Krippenlandschaften bis nach Neapel.
Der berühmte Detektiv Nick Carter reist ins kaiserzeitliche Prag, um einen rätselhaften Fall um die fleischfressende Pflanze Adéla zu lösen. Oldřich Lipskýs Kriminalkomödie von 1978 parodiert klassische Detektivgeschichten und verbindet aufwendige Ausstattung mit den fantasievollen Animationen Jan Švankmajers. Gezeigt wird die 105-minütige Originalfassung mit Untertiteln.
Kackbratze aus Berlin verbinden kompromisslosen Punkrock mit Humor und klarer Haltung gegen Faschismus und Hass. Unplugged System aus Frankfurt (Oder) ergänzen den Abend mit geradlinigen, melodischen Punkrock-Hymnen über die kleinen Sorgen des Alltags.

Geführter Rundgang durch Schlossräume, Sammlungen und Regionalgeschichte. Die Dezemberführung verbindet Architektur, Lebensgeschichten und ausgewählte Museumsobjekte.

Thematische Führung zu Ahnentafeln, Zinngeschirr und weiteren Museumsobjekten. Sie erzählt von Familiengeschichte, Alltag und Handwerk im Osterzgebirge.

Die Sonderausstellung erzählt die Geschichte der Keramik in Sachsen und Böhmen von 1810 bis 1945. Siderolith- und Terralithwaren entstanden zunächst als preisgünstige Nachahmungen des englischen Steinguts und verbreiteten sich durch den Austausch von Mustern, Technologien und Fachwissen über die Grenze. Erhaltene Objekte und Archivmaterial aus deutschen und tschechischen Sammlungen machen diesen Kulturtransfer sichtbar. Die zweisprachige Ausstellung ist vom 21. März bis 24. Oktober 2027 im StadtMuseum Pirna zu sehen.
Drei Wochen lang bringt das Lausitz Festival Theater, Musik, Literatur und Philosophie an historische und ungewöhnliche Spielorte in der gesamten Lausitz. Das Jahreswort 2026 lautet „geschöpferisch“ und fragt nach der Fähigkeit, in einer Region des Wandels neu zu beginnen. Einzeltermine und Spielorte sind im verlinkten Festivalprogramm zu finden.
Familien entdecken spielerisch das Leben des heiligen Wenzel. Um 10 und 14 Uhr führt Restauratorin Romana Kirchnerová durch die Ausstellung „Erscheinung des heiligen Wenzel“.
Das technische Denkmal zeigt die erhaltene Wasserstation, die fast ein Jahrhundert lang Dampflokomotiven versorgte. Der Eintritt zu den fachkundigen Führungen ist frei.
Zum Abschluss der 61. Wratislavia Cantans dirigiert Daniele Gatti die Staatskapelle Dresden in Gustav Mahlers monumentaler Sechster Sinfonie. Das Konzert im ORLEN-Hauptsaal des Nationalen Musikforums bildet den großen Schlusspunkt der Festivalausgabe „The Shadow Line“. Mahler verbindet darin weit gespannte sinfonische Architektur mit äußerster emotionaler Zuspitzung.
Von 10 bis 18 Uhr lädt das Schlesische Museum bei freiem Eintritt zu einem deutsch-polnischen Fest für alle Generationen ein. Handwerk, historische Kostüme, Kurzführungen, Rübezahl, Fotostation, Tombola und Kinderangebote werden von Musik, Tanz und Auftritten unter anderem von Colour The Sky, Time2Groove und Dresdner Hoftanz begleitet. Um 18 Uhr schließt ein Konzert den Museumstag ab.
Carl Maria von Webers komisches Singspiel wird in einer kammermusikalischen Fassung für drei Gesangssolist:innen, Projektchor, Figurentheater und zehn Musiker:innen auf historischen Instrumenten lebendig.
Marie Puttnerová und ihre Band präsentieren das vielfach gelobte Album „Laila tov“. Die Songs bewegen sich zwischen zeitgenössischem Folk, feinen Klangexperimenten und einer sehr persönlichen poetischen Handschrift.

Carl Maria von Webers komische Oper „Abu Hassan“ wird als lebendiges Musiktheater im Schloss präsentiert. Das Projekt Elblandia bringt junge Musiker:innen und regionale Partner zusammen und eröffnet einen spielerischen Zugang zum Musiktheater.
Obst wurde im Böhmischen Mittelgebirge seit Jahrhunderten auf vielfältige Weise verarbeitet. Das Ciderfest greift diese Tradition auf und bringt private wie professionelle Produzent:innen ins historische Dorf des Freilichtmuseums. Thematische Vorträge und Führungen, Konzerte und Theater für Kinder ergänzen Verkostung und Begegnung. Der Eintritt kostet 20 CZK und gilt zugleich für das Haus aus Loubí.
Die rund 15 Kilometer lange Tour verbindet Görlitz und Zgorzelec über versteckte Inschriften, vergessene Orte und historische Symbole. Reiseleiter Michael Winter arbeitet unterwegs mit alten Stadtplänen und Ansichten und lässt Geschichte an ihren konkreten Schauplätzen lesbar werden. Start ist am Schlesischen Museum, das Ende an der Altstadtbrücke. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt; ein eigenes verkehrssicheres Fahrrad, Personalausweis und Verpflegung sind erforderlich. Der Beitrag beträgt drei Euro.
Die sonst nicht zugängliche Villa öffnet mit Führungen sowie einer Ausstellung zu Reklame und Produkten der Schicht-Werke. Der Eintritt ist frei.
Taťána Markovás Dokumentarfilm erzählt den Aufstieg der Familie Schicht bis zur Mitgründung von Unilever aus Sicht ihrer heute weltweit lebenden Nachfahren. Eintritt frei, Reservierung nötig.
Die 25. Ausgabe von Lípa Musica eröffnet mit einer barocken Operngala im F.-X.-Šalda-Theater. Sopranistin Roberta Mameli und das Collegium Marianum Orchestra unter der künstlerischen Leitung von Jana Semerádová präsentieren Arien und Instrumentalwerke von Fasch, Händel und Vivaldi. Der festliche Abend verbindet vokale Virtuosität mit historisch informierter Aufführungspraxis.
Der Geiger Bartłomiej Nizioł und der Geiger Alexander Sitkovetsky gestalten einen kammermusikalischen Festivalabend im Königlichen Saal der Ritterakademie Legnica. Das Konzert gehört zur 61. Ausgabe von Wratislavia Cantans unter dem Leitgedanken „The Shadow Line“. Der Eintritt ist frei; aktuelle Hinweise zum Programm und Einlass stehen auf der Festivalwebsite.
Der Wrocławer Autor, Musikkritiker und Essayist Adam Poprawa stellt sein neues Buch „Poczucie ewentualności“ vor. Im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Dobrawa Lisak geht es um die offene Form des Essays, literarische Kritik und darum, welche Möglichkeiten Texte jenseits eindeutiger Antworten schaffen. Die Buchpremiere beginnt um 19 Uhr im Klub PROZA.
Das Orchester des Theaters Ústí gestaltet ein Operngala unter freiem Himmel mit Musik von Suppé, Puccini, Strauss, Dvořák, Smetana, Verdi und Offenbach.
Die erhaltene Anlage versorgte von 1874 bis 1979 Dampflokomotiven mit Wasser. Fachkundige Führungen öffnen das technische Denkmal an den Europäischen Tagen des Denkmals.
Das traditionsreiche Fest erinnert mit Glasvorführungen, Handwerk und Familienprogramm an 250 Jahre seit der ersten Glasschmelze in Kristiánov. Eintritt auf freiwilliger Basis.

Eine gemeinsame Radtour von Pirna über Königstein und Schmilka nach Děčín mit deutsch-tschechischen Pop-up-Konzerten, Theater, mobiler Fahrradbühne und Picknickstopps.
Martina Kaucká liest aus dem Kinderbuch „Das Zauberherbarium des Wichtels Holboj“. Dazu gibt es Aktivitäten und eine Werkstatt für Kinder ab vier Jahren.

Die öffentliche Führung erschließt Schlossräume, Sammlungen und Geschichte des Osterzgebirgsmuseums. Architektur, frühere Bewohner und ausgewählte Objekte werden im Zusammenhang vorgestellt.
Beim internationalen Poetry Slam im Klub PROZA treffen unterschiedliche poetische Traditionen, Sprachen und Bühnenstile aufeinander. Die Auftretenden präsentieren eigene Texte live und stellen sich unmittelbar der Reaktion des Publikums, das über den Wettbewerb mitentscheidet. Łukasz Lorenc moderiert den Abend. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei; Interessierte können sich auch selbst für einen Auftritt anmelden.
Der traditionelle Porzellanmarkt bietet Gebrauchs- und Zierporzellan von Český porcelán und Royal Dux. Für 30 Kronen ist eine Tasse im Eintritt enthalten.
Maciej Wlazło, bekannt als „Beard of Breslau“, sucht in einem deutsch-polnischen Bildvortrag nach Spuren des alten Breslau im heutigen Wrocław. Freigelegte Inschriften, Details unter Putz und Geschichten hinter Fassaden führen zu Fragen nach Erinnerung, Identität und dem touristischen Umgang mit der Stadtgeschichte. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Während der sogenannten Arisierung erhält der einfache Tischler Tono Brtko den Laden der alten jüdischen Witwe Rozália. Zwischen Opportunismus, Mitgefühl und der drohenden Deportation wird er vor eine immer unerträglichere moralische Entscheidung gestellt. Das Oscar-prämierte Drama von Ján Kadár und Elmar Klos (1965, 128 Minuten) läuft in Originalfassung mit Untertiteln.
Zum 87. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs lädt Lubań zu einem Erinnerungsabend in die Dreifaltigkeitskirche ein. Magdalena Maciaszek-Żelazo gestaltet das Konzert als musikalisches Gedenken an die Menschen, deren Leben der Krieg geprägt hat. Im Mittelpunkt stehen die Werte Frieden, Freiheit und die Verantwortung, historische Erinnerung lebendig zu halten. Das Konzert dauert von 19 bis 21 Uhr; der Eintritt ist frei.
Toni Reintelseder erweckt Stahl, Kupfer und Messing zu beweglichen Wesen. Dampfgetriebene Drachen, Tiere und feinmechanische Apparaturen verbinden Metallkunst, Erfindergeist und Steampunk-Ästhetik in den historischen Räumen von Schloss Lauenstein. Die Sonderausstellung richtet sich an Technikbegeisterte, Kunstinteressierte und Familien und läuft vom 28. Juni bis 30. August.
Am letzten Augustwochenende feiern Görlitz und Zgorzelec gemeinsam auf beiden Seiten der Neiße. Am Freitag beginnt das Altstadtfest um 16 Uhr; um 17:50 Uhr zieht der Eröffnungsumzug von der Rathaustreppe zur Altstadtbrücke. Dort eröffnen die Oberbürgermeister beider Nachbarstädte das Altstadtfest und das Jakuby-Fest gemeinsam. Auf mehreren Bühnen und Plätzen folgen Blasmusik, Rock, Folk, Tanz, Puppentheater, mittelalterliches Spektakel und Angebote für Kinder; der Markt schließt um Mitternacht.
Der Pirnaer Festivaltag führt als literarischer Rundgang durch die Innenstadt bis zum Komplex45. Autorinnen und Autoren aus Tschechien, dem sorbischen Kulturraum und Deutschland lesen an wechselnden Stationen und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Sprache, Heimat und Nachbarschaft. Die Veranstaltung ist Teil des grenzüberschreitenden ZARAFEST-Wochenendes.
Der Görlitzer Architekt Frank Vater führt durch den Schönhof und erläutert Baugeschichte, Renaissancegestaltung sowie Erkenntnisse aus Forschung und Sanierung. Der Blick eines an historischen Gebäuden erfahrenen Architekten macht Konstruktion, Details und spätere Veränderungen des Hauses verständlich. Die Führung kostet 7 Euro, ermäßigt 6,50 Euro.
Unter dem Motto „Connecting Cultures“ verwandelt die fünfte Crystal Valley Week Liberec in ein Zentrum zeitgenössischer Glaskunst. Im Programm stehen Außeninstallationen, Ausstellungen, Vorführungen der Glas- und Schmuckherstellung, eine Modenschau, der Kristallmarkt, die Kristall-Straßenbahn und kreative Angebote für Kinder und Erwachsene. Meister:innen, Designer:innen, Kunstschulen und Werkstätten aus dem gesamten Crystal Valley zeigen eine lebendige, mehr als 700 Jahre alte Handwerkstradition. Das Festival steht 2026 unter der Schirmherrschaft der UNESCO; einzelne Angebote können kostenpflichtig sein.
ZARAFEST verbindet Děčín und Pirna durch Literatur, Musik und persönliche Begegnungen. In Děčín führt ein literarischer Stadtspaziergang zu mehreren Kulturorten; Lesungen, Gespräche und Musik setzen den grenzüberschreitenden Austausch fort, bevor ein Abschlusskonzert den Festivaltag beendet. Das Programm bringt tschechische und deutsche Stimmen in beiden Sprachen zusammen.

Regionale Produzent:innen, Handwerk und Kultur beleben den Schlosshof. Der Markt macht Produkte und Traditionen des Osterzgebirges sichtbar und lädt zum Gespräch mit den Menschen hinter den Angeboten ein.

Die Traumvagabunden um Yiannis Brauweiler spielen beim offenen Hutkonzert im Schloss. Das Format bringt Live-Musik in ungezwungener Atmosphäre an den historischen Ort; der Beitrag erfolgt nach dem Konzert in den Hut.

Mit „Stadt. Land. Bühne.“ bringt der Landesverband der Freien Theater in Sachsen die Freien Darstellenden Künste mitten in das KOSMOS Festival. Kurze Beiträge aus Theater, Tanz, Performance und zeitgenössischem Zirkus wurden gemeinsam mit Chemnitzer Bürger:innen ausgewählt und zeigen lokale Perspektiven ebenso wie besondere künstlerische Handschriften aus ganz Sachsen. Rund um die Bühne im umgebauten Oldtimerbus gibt es Spiel und Mitmachangebote für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.
Die ganztägige Exkursion führt in den stillgelegten Tagebau ČSA im Mostecký-Becken, dessen Kohle über Jahrzehnte die tschechische Energieversorgung prägte. Gemeinsam mit dem Naturwissenschaftler Michal Porteš von der Regionalentwicklungsagentur des Ústecký kraj erkundet die Gruppe Flächen natürlicher Wiederbewaldung sowie Pläne für Seen, Schutzgebiete, Photovoltaik, Industrie und Infrastruktur. Diskutiert wird, welche Landschaft nach der Kohle entstehen soll und wie Energiewende, soziale Verantwortung und Naturschutz zusammenfinden können. Treffpunkt ist um 10 Uhr in Komořany; Anmeldung bis 24. August, begrenzte Plätze, freiwilliger Beitrag.

Letzte Familienführung durch ARS VAPORIS mit dampfgetriebenen Drachen, Tieren und beweglichen Metallskulpturen. Kunst und Mechanik werden anschaulich und kindgerecht zusammengebracht.
Jan Schindler, Glasgraveur und Lehrer an der Glasfachschule in Kamenický Šenov, führt durch die Ausstellung „Architektur in Glas graviert“. Zu sehen sind Arbeiten von Lehrenden und Studierenden aus Kamenický Šenov und Železný Brod, die Bauwerke der Region mit unterschiedlichen Gravurtechniken interpretieren. Nach der Führung demonstriert Schindler sein Handwerk direkt am Material. Die Veranstaltung gehört zur Crystal Valley Week; der Eintritt ist freiwillig.
An einem regulär geschlossenen Montag öffnet das Museum exklusiv für eine Führung durch den Schönhof. Der Rundgang erschließt Architektur, Besitzer- und Nutzungsgeschichte des ältesten Renaissancebürgerhauses von Görlitz und verbindet sie mit der heutigen Museumsarbeit. Der Eintritt einschließlich Führung kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro.
Internationale Solist:innen und herausragende Nachwuchsmusiker:innen gestalten Kammermusik in wechselnden Besetzungen. Das Festival führt von Schloss Moritzburg und regionalen Kirchen bis zum Kulturpalast Dresden und Schloss Proschwitz.
Detailreiche Eisenbahnanlagen und funktionierende Modelldioramen laden kleine und große Besucher:innen zum Entdecken und Ausprobieren ein. Der Eintritt ist freiwillig; montags geschlossen, am Wochenende geöffnet.
Vom 21. bis 23. August verwandelt sich der Oberwiesenthaler Marktplatz in einen Treffpunkt für Jung und Alt. Musik, Tanz und Kinderanimation stehen ebenso auf dem Programm wie erzgebirgische Traditionen und kulinarische Spezialitäten. Das Fest gehört zum deutsch-tschechischen Interreg-Projekt „Brücken zwischen Nachbarn“ von Kurort Oberwiesenthal, Sehmatal und Loučná pod Klínovcem, das grenzübergreifende Begegnungen im Erzgebirge stärkt. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei; das vollständige Programm ist über die verlinkte Projektseite abrufbar.
Die musikalische Lesung folgt dem Leben und Werk Ilse Webers (1903–1944), die im Ghetto Theresienstadt Gedichte und schlichte Lieder für kranke und verängstigte Kinder schrieb. Sibylle Kuhne spricht die Texte, Lewin Krumpschmid begleitet am Klavier und Elisabeth Geldmacher führt in die historischen Zusammenhänge ein. Der Abend gehört zur Reihe „VIA REGIA – jüdisch – unterwegs“. Eintritt: 15 Euro; Ermäßigungsberechtigte haben freien Eintritt.
Unter dem Motto „Träum weiter!“ verwandelt sich das RABRYKA-Gelände zwei Tage lang in einen offenen Kulturort. Auf zwei Bühnen spielen Bands aus Deutschland und Polen sowie Acts aus der Region; hinzu kommen Kunst, Workshops, Mitmachangebote und Begegnungsräume. Das Festival richtet sich ausdrücklich an unterschiedliche Generationen und der Eintritt ist frei.
Am Freitag bespielt das Festival Museum und Museumspark, am Samstag zusätzlich den Horní náměstí. Glas- und Schmucktradition treffen auf Live-Musik, Werkstätten, Vorführungen, Designmarkt, Gastronomie und Familienangebote. Museen, Hersteller:innen, Kunstschulen und Kreative aus Jablonec zeigen, wie historisches Handwerk und zeitgenössisches Design zusammenfinden. Das offizielle Programm nennt die jeweiligen Zugangs- und Eintrittsbedingungen.
Natja Brunckhorsts Komödie beruht auf einer wahren Begebenheit aus Halberstadt: Im Sommer 1990 finden Maren, Robert und Volker Millionen eingelagerte Ostmark und entwickeln mit Freund:innen und Nachbar:innen einen Plan, das bald wertlose Geld noch in Waren umzutauschen. Der Film erzählt mit Humor von Freundschaft, Gerechtigkeit und dem Übergang zwischen zwei Gesellschaftssystemen. Gezeigt wird die deutsche Originalfassung mit tschechischen Untertiteln; der Beginn hängt vom Einbruch der Dunkelheit ab, bei schlechtem Wetter wird in den Saal gewechselt.
Die ganztägige Exkursion führt zum restaurierten Pałac Ciechanowice mit historischen Wandmalereien und einer bedeutenden privaten Sammlung von fünfzehn Arbeiten des Glaskünstlers Marcin Zieliński. Anschließend öffnet der Künstler sein Atelier in Radzimowice, wo historische Werkzeuge und zeitgenössische Glasgestaltung zusammentreffen. Die Fahrt gehört zum Projekt SATELLITEN; Anmeldung und organisatorische Hinweise stehen beim Museum.

Familienführung durch ARS VAPORIS mit dampfgetriebenen Drachen, Tieren und beweglichen Metallskulpturen. Kunst und Mechanik werden anschaulich und kindgerecht zusammengebracht.
Der Kunsthistoriker Arne Franke verfolgt die Ausbreitung der frühen Renaissancearchitektur von Görlitz nach Polen und Ostmitteleuropa. Ausgangspunkt ist der Schönhof, dessen Fassade nach 1526 als frühes vollständig im Renaissancestil gestaltetes Beispiel nördlich der Alpen gilt. Im Mittelpunkt stehen Baumeister Wendel Roskopf und Verbindungen nach Böhmen, Mähren, Sachsen, Brandenburg und Ungarn. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Ida The Young verbindet intime, direkte Stimmen und eindringliche Texte mit Folk, Americana und elektronischeren Klangfarben. Nach den EPs „Strange Shaped Flowers“ und „Silver Thing“ erschien 2025 das Debütalbum „Tell Me When You Pass The Sun“, das die verschiedenen Seiten der fünfköpfigen Band und die Energie ihrer aktuellen Besetzung bündelt. Nach mehr als 200 Konzerten in Europa erhielt die Gruppe den Vinyla-Preis 2024 als Entdeckung des Jahres sowie 2025 den Anděl in der Kategorie Alternative und den Apollo-Preis für das Album des Jahres. Eintritt auf Spendenbasis.
Die Piazzetta vor der Regionalbibliothek wird für einen Abend zur offenen Musikbühne. Tjeremin verbindet Hip-Hop mit R&B, Jazz und Soul, Neuroll bringt Pop-Punk in das Programm, und der in Ústí bekannte DJ Santa beschließt den Abend mit einem tanzbaren Set. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und ist kostenlos. Sie zeigt die Bibliothek als lebendigen Kulturort, der Musik, Stadtgesellschaft und unterschiedliche Generationen zusammenführt.

Thematische Führung zu ausgewählten Schätzen des Museums: Ahnentafeln, Zinngeschirr und weitere Objekte erzählen von Familiengeschichte, Alltag und Handwerk im Osterzgebirge.
Agnieszka Bormann führt zweisprachig auf Deutsch und Polnisch in die Ausstellung „Zeichen der Zeit“ ein. Fotografien von Thomas Voßbeck und Texte von Dawid Smolorz dokumentieren nach 1945 entfernte deutschsprachige Inschriften in Schlesien und fragen nach ihrer heutigen Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Wirkung. Die Ausstellung ist bis 1. November verlängert; die Einführung kostet 4 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.
Der polnische Organist, Orgelsachverständige und Hochschulprofessor Krzysztof Urbaniak schlägt einen musikalischen Bogen von Bach, Mohrheim und Gronau über Mendelssohn Bartholdy bis Liszt. Zwei eigene Improvisationen ergänzen das Programm. Bereits um 19:15 Uhr findet in der Unterkirche eine Konzerteinführung mit dem Organisten statt. Karten kosten 14 Euro.
Vier Tage lang wird das ehemalige Kühlhaus zum Festivalgelände für elektronische Musik, Kunst, Workshops und gemeinschaftliches Leben. Good2U verbindet mehrere Musikbereiche mit Installationen und Mitmachangeboten und setzt auf Inklusion, Antidiskriminierung und einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Einlass und Camping beginnen am Freitag um 12 Uhr; aktuelle Spielzeiten und Tickets stehen auf der Festivalwebseite.

Junge Cellist:innen aus Deutschland und Tschechien präsentieren Ergebnisse ihres grenzüberschreitenden Sommercamps. Musik, gemeinsames Lernen und die Begegnung mit der Nachbarregion stehen im Mittelpunkt.

Familienführung durch ARS VAPORIS mit dampfgetriebenen Drachen, Tieren und beweglichen Metallskulpturen. Kunst und Mechanik werden anschaulich und kindgerecht zusammengebracht.
Die Romano Night rückt die lebendige Roma-Kultur von Ústí nad Labem in den Mittelpunkt. Gipsy Wind verbinden Jazzfunk, Soul und moderne Grooves; die Kinder und Jugendlichen von Gipsy Laguna zeigen traditionelle Roma-Tänze, während Mojžíř Beatbox eigene Rhythmen entwickelt. Im benachbarten Bedna tritt außerdem Mongaguá auf. Der Abend ist Teil von „Celý léto na ulici“ und kostet keinen festen Eintritt.
Die Romano Night gehört ganz der Roma-Musik und dem Tanz. Mojžíř Beatbox eröffnet um 18 Uhr, danach tanzen die Kinder und Jugendlichen von Gipsy Laguna traditionelle Roma-Tänze. Mongaguá spielt ab 19:30 Uhr im benachbarten Bedna, bevor D-band um 20:30 Uhr mit einem stilistisch vielseitigen Liveprogramm vor Hraničář übernimmt. Die kurzfristig erkrankte Gruppe Gipsy Wind wurde offiziell durch D-band ersetzt. Der Eintritt ist auf Spendenbasis.
Das Open-Air-Konzert auf der Nordterrasse von Schloss Moritzburg widmet sich der reichen Kammermusiktradition Böhmens. Auf dem Programm stehen Smetanas Klaviertrio g-Moll, Schulhoffs Fünf Stücke für Streichquartett und Dvořáks Klavierquintett A-Dur. Internationale Festivalmusiker:innen, darunter Nils Mönkemeyer, Jan Vogler, Camille Thomas, Lise de la Salle und William Youn, gestalten den Abend.
Das Musical nach dem bekannten tschechischen Stoff bewahrt die ursprünglichen Kostüme und Kulissen der legendären Inszenierung des Karlíner Musiktheaters. Kaiserin Elisabeth von Pommern missachtet aus Liebe das Frauenverbot auf Burg Karlstein und reist als Mann verkleidet dorthin – eine Geschichte voller Romantik, Humor und der Musik Karel Svobodas. Am 9. August gibt es zwei Vorstellungen um 16:00 und 20:15 Uhr; die Freilichtaufführung dauert einschließlich Pause etwa 130 Minuten.
Zum achten Mal verwandelt sich das Przedmieście Nyskie in Zgorzelec in einen offenen Straßenclub. Fünf Bühnen und Soundsystems präsentieren Reggae, Dub, Drum ’n’ Bass, Jungle, Raggamuffin, World Music, Hip-Hop, Funk, Acid Jazz und Elektronik. Das Festival knüpft an Zgorzelecs lange Soundsystem-Tradition an und ist als generationsübergreifende Begegnung im öffentlichen Raum angelegt. Beginn ist um 17 Uhr an der Daszyńskiego- und Wrocławska-Straße; der Eintritt ist frei.
Von 9 bis 17 Uhr öffnet die historische Villa Wiesenstein bei freiem Eintritt Haus und Garten. Führungen erzählen von Gerhart Hauptmann, seiner Familie und dem literarischen Leben in Agnetendorf. Ein Konzert der Gruppe Karkonosze sowie ein Freiluftmarkt mit Kunsthandwerk, Malerei und regionalen Produkten verbinden Erinnerungskultur und heutiges Leben im Riesengebirge.

Familienführung durch ARS VAPORIS: Dampfgetriebene Drachen, Tiere und bewegliche Metallskulpturen werden gemeinsam entdeckt. Die Veranstaltung verbindet Kunst, Mechanik und spielerisches Staunen.

Die öffentliche Führung erschließt Schlossräume, Sammlungen und Geschichte des Osterzgebirgsmuseums. Besucher:innen lernen Architektur, frühere Bewohner und ausgewählte Objekte des Hauses im Zusammenhang kennen.
Anna Jozefína und Lucie Pekárková verbindet das Kompositionsstudium am Jaroslav-Ježek-Konservatorium und eine verwandte musikalische Sprache. Anna singt und spielt Klavier; ihre eigenen Lieder verbinden Alternative Pop mit poetischen Texten. Lucie ergänzt Klavier und Gesang um Violoncello und bewegt sich zwischen Pop, Soul und Chanson. Das Open-Air-Konzert vor dem Hraničář gehört zum Festival „Celý léto na ulici“; der Eintritt erfolgt auf freiwilliger Basis.
Aneta Prymaka-Oniszk ist Reporterin und Autorin der Bücher „Kamienie musiały polecieć“ und „Bieżeństwo 1915“. Im Gespräch mit dem Dichter und Übersetzer Andrej Chadanowicz geht es um verdrängte Erinnerungen, die belarussisch-orthodoxe Minderheit in Podlachien und das schwierige Zusammenleben in einer von ethnischen und religiösen Konflikten geprägten Grenzregion. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Der lange Weg nach Hause“ über belarussische Literatur und Kultur; der Eintritt im Klub PROZA, Przejście Garncarskie 2, ist frei.
Zwei Vorträge beleuchten die wechselvolle Geschichte des Schönhofs. Siegfried Hoche stellt Besitzerfamilien aus der Görlitzer Stadtelite bis ins 19. Jahrhundert vor. Markus Bauer verfolgt den Weg vom städtischen Ankauf 1909 über Verwaltungs- und Fürsorgenutzungen bis zu Kriegshilfsstelle und Jugendherberge. Der Eintritt kostet 6 Euro.
Alois Novák ist tagsüber ein unscheinbarer Angestellter – einmal im Monat verwandelt er sich jedoch im Orient-Bar in den weltgewandten Herrn Kristian. Als die vermögende Zuzana sein Spiel durchschaut, gerät das elegante Doppelleben ins Wanken. Martin Fričs Komödienklassiker von 1939 läuft in tschechischer Originalfassung mit Untertiteln (95 Minuten).
Die Porträtgalerie wird wöchentlich aktualisiert und stellt Menschen und Initiativen aus der Region vor.

Das internationale Musikfestival führt hochrangige Künstler:innen in Kirchen, Theater und historische Orte Nordböhmens und Sachsens. Klassik, Alte Musik, Vokalkunst und genreübergreifende Projekte werden bewusst mit der Geschichte und Atmosphäre der Spielorte verbunden. Grenzüberschreitende Konzerte, Vermittlungsangebote und Kooperationen machen kulturelle Nachbarschaft unmittelbar erlebbar.
Ausführliches Profil und WebsiteDie Stiftung arbeitet in der Synagoge zum Weißen Storch in Wrocław und verbindet jüdische Geschichte mit lebendiger Gegenwartskultur. Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Bildungsprojekte erzählen vom jüdischen Leben in Wrocław und Niederschlesien. Zugleich fördert sie Dialog, gegenseitigen Respekt und die Bewahrung des historischen Ortes.
Profil und WebsiteDie unabhängige Stiftung fördert Literatur, Kunst, Menschenrechte, demokratische Kultur und ökologisches Denken. Von Wrocław und Niederschlesien aus entwickelt sie Debatten, Bildungsprojekte, Festivals und Initiativen für eine offene Zivilgesellschaft.
Profil und WebsiteDie Stiftung betreibt auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A bei Zgorzelec das Europäische Zentrum Erinnerung, Bildung, Kultur. Deutsch-polnische Jugendbegegnungen, Workshops, Ausstellungen und künstlerische Projekte verbinden historische Aufarbeitung mit europäischer Verantwortung. Musik spielt dabei eine besondere Rolle, weil Olivier Messiaens „Quartett auf das Ende der Zeit“ im Lager uraufgeführt wurde.
Profil und WebsiteDas Wrocławer Institut ist ein internationales Zentrum für Theater- und Performancepraxis sowie die Erforschung des künstlerischen Erbes Jerzy Grotowskis. Es organisiert Produktionen, Gastspiele, Residenzen, Laboratorien, Workshops und wissenschaftliche Programme. Archive und Publikationen machen historische Materialien zugänglich, während aktuelle Künstler:innen neue Formen körperlicher und experimenteller Theaterarbeit entwickeln.
Profil und WebsiteDas Riesengebirgsmuseum vermittelt Geschichte, Kunst, Handwerk und Alltagskultur der Region Karkonosze und des Hirschberger Tals. Besonders bedeutend ist seine Glassammlung; Ausstellungen und Bildungsangebote öffnen regionale Themen für ein breites Publikum.
Profil und WebsiteDas Lausitzer Museum bewahrt und vermittelt Geschichte, Archäologie, Alltagskultur und Kunst der polnischen Oberlausitz und der Europastadt Görlitz-Zgorzelec. Ausstellungen, Stadtgeschichte, Bildungsangebote und Veranstaltungen im öffentlichen Raum – darunter das Soundsystem Street Festival – verbinden lokales Erbe mit heutiger Stadtkultur.
Profil und WebsiteDas Städtische Museum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. Die Villa Wiesenstein vermittelt sein Leben und Werk und bewahrt zugleich das multikulturelle literarische und historische Erbe Niederschlesiens. Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Bildungsangebote machen das Haus zu einem deutsch-polnischen Erinnerungs- und Begegnungsort.
Profil und WebsiteDas Nationale Musikforum in Wrocław ist Konzerthaus, Produktionsort und Sitz zahlreicher Orchester und Ensembles. Es präsentiert sinfonische Musik, Kammermusik, Jazz, Alte und Neue Musik und betreibt eine umfangreiche Musikvermittlung. International profilierte Festivals wie Wratislavia Cantans und Jazztopad verbinden Wrocław mit Künstler:innen und Publikum aus aller Welt.
Profil und WebsiteDie Kulturinstitution des niederschlesischen Woiwodschaftsselbstverwaltung fördert Kunst und Kultur in der gesamten Region. Ausstellungen, Publikationen, Festivals, Film-, Theater- und Musikprojekte sowie künstlerische Werkstätten verbinden lokale Szenen und überregionale Partner.
Profil und WebsiteDer aus Lubań stammende Schriftsteller und Zahnarzt erforscht Geschichten, Legenden und verschwundene Orte des Riesengebirges. In seinem Blog „Zagubiony w Karkonoszach“ und seiner mehrfach ausgezeichneten Krimireihe werden Landschaft, Berghütten und die schwierige deutsch-polnisch-tschechische Geschichte selbst zu zentralen Figuren. Bei Lesungen und besonderen Museumsführungen vermittelt er regionale Erinnerung an ein breites Publikum.
Profil und WebsiteDie städtische Kulturinstitution produziert Festivals, Konzerte, Bildungs- und Nachbarschaftsprogramme und betreibt Kulturorte wie das Impart. Sie unterstützt Kulturschaffende, entwickelt neue Veranstaltungsformate und stärkt die Teilhabe in Wrocław.
Profil und WebsiteDas Legnicer Theater ist für gesellschaftlich engagierte Inszenierungen und die Arbeit an ungewöhnlichen Orten der Stadt bekannt. Sein Ensemble verbindet regionale Geschichten mit gegenwärtigen Fragen und bringt Theater in direkten Kontakt mit unterschiedlichen Publikumsgruppen.
Profil und WebsiteDas Literaturhaus ist ein zentraler Treffpunkt für Autor:innen, Übersetzer:innen, Leser:innen und die Buchbranche in Wrocław. Es organisiert Lesungen, Debatten, Werkstätten, Residenzen und Literaturfestivals und betreibt den offenen Klub Proza. Mit internationalen Programmen und der Arbeit für Wrocław als UNESCO City of Literature vernetzt es die Stadt weit über Schlesien hinaus.
Profil und WebsiteDas traditionsreiche Stadttheater steht für zeitgenössische, eigenständige Schauspielarbeit und greift gesellschaftliche Themen der nordböhmischen Region auf. Neben Premieren und Gastspielen öffnet es sich für Gespräche, Kooperationen und kulturelle Begegnungen.
Profil und WebsiteDie Kultur- und Wissenschaftseinrichtung in Ústí nad Labem erforscht und vermittelt die Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung in den böhmischen Ländern. Mit Ausstellungen, Publikationen, Vorträgen und Bildungsangeboten macht sie gemeinsame und konfliktreiche Erinnerung zugänglich. Ein zentraler Ort dieser Arbeit ist die Dauerausstellung „Unsere Deutschen / Naši Němci“ im Stadtmuseum.
Profil und WebsiteDas internationale unabhängige Theaterensemble lebt und arbeitet seit 1995 auf dem Švestkový Dvůr in Malovice. Unter der künstlerischen Leitung von Pavel Štourač verbindet es körperliches und visuelles Theater mit Puppen, Objekten, Tanz, Akrobatik, Stimme, Rhythmus und Live-Musik. Produktionen, Workshops und ortsspezifische Projekte entstehen aus gemeinsamer Forschung und lassen sich bewusst keinem einzelnen Genre zuordnen.
Profil und WebsiteLada Fedorová studierte am Prager Konservatorium und an der Janáček-Akademie in Brno, gewann internationale Wettbewerbe und widmet sich besonders tschechischer Musik. František Vaníček absolvierte seine Ausbildung in Pardubice, Prag und Utrecht, wurde beim Albert-Schweitzer-Orgelwettbewerb ausgezeichnet und gab seit 1989 mehr als 1.200 Konzerte in Europa, Asien, Australien und den USA. Als Professor an der Universität Hradec Králové verbindet er Konzertpraxis und Lehre. Gemeinsam entwickeln beide abwechslungsreiche Programme, in denen bekannte Werke, tschechische Kompositionen und überraschende zeitgenössische Stücke aufeinandertreffen.
Profil und WebsiteDer tschechische Partnerverein arbeitet an der Schnittstelle von Kultur, Bildung und grenzüberschreitender Begegnung. Mit Ausstellungen, Exkursionen und gemeinsamen Projekten – unter anderem mit artes123 – macht er Geschichte und Gegenwart des böhmisch-sächsischen Grenzraums zugänglich.
Profil und WebsiteJan Kvapil ist Germanist, Historiker und zivilgesellschaftlicher Kulturvermittler aus Ústí nad Labem. Mit Stadt- und Landschaftsführungen, szenischen Lesungen, zweisprachigen Moderationen und dem Projekt „Samstage für Nachbarschaft“ macht er die gemeinsame Geschichte des böhmisch-sächsischen Grenzraums zugänglich. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf verschwundenen Orten, religiösem und literarischem Erbe sowie direkten Begegnungen zwischen Menschen beiderseits der Grenze.
Profil und WebsiteJiří Hájíček, geboren 1967, gehört zu den bekanntesten Gegenwartsautoren Tschechiens und lebt bewusst außerhalb der Prager Literaturszene in České Budějovice. Wiederkehrende Themen seiner Romane sind die südböhmische Landschaft, Landwirtschaft und Dorfleben, verschwundene Orte, Familiengeheimnisse sowie die Folgen von Kollektivierung und politischem Wandel. Für „Bauernbarock“ und „Fischblut“ erhielt er bedeutende tschechische Literaturpreise. Seine Texte machen regionale Geschichte durch individuelle Lebenswege erfahrbar und sind deshalb für den böhmisch-sächsischen Literaturaustausch besonders wichtig.
Profil und WebsiteDie Knihovna Ústeckého kraje betreibt eine wissenschaftliche und eine öffentliche Abteilung, ein Kinderangebot, mehrere Stadtteilfilialen, Werkstätten sowie ein regionales Bildungszentrum. Neben Literaturvermittlung gehören Musik, Theater, Ausstellungen, Vorträge, digitale Bildung und inklusive Angebote zum Programm. Mit Reihen wie NaHavla und Veranstaltungen auf der Piazzetta öffnet sich die Bibliothek bewusst zur Stadtgesellschaft und verbindet kulturelles Gedächtnis mit aktueller künstlerischer Praxis.
Profil und WebsiteDas regionale Netzwerk verbindet mehr als hundert Glashütten, Schmuckwerkstätten, Museen, Schulen und Ateliers in Nordböhmen. Es macht die über 700-jährige Glas- und Schmucktradition durch offene Werkstätten, Ausstellungen, Bildungsangebote und die Crystal Valley Week als lebendige Gegenwartskultur sichtbar.
Profil und WebsiteDie städtische Kulturorganisation betreibt und bespielt wichtige Veranstaltungsorte in Jablonec nad Nisou. Mit Konzerten, Theater, Stadtfesten, Märkten und Familienprogrammen verbindet sie die lokale Kulturszene mit der für die Stadt prägenden Glas- und Schmucktradition. Zu ihren großen Gemeinschaftsprojekten gehört das Festival Jablonecká Perle.
Profil und WebsiteDas städtische Kulturzentrum bündelt mehrere wichtige Veranstaltungsorte in Ústí nad Labem: Kulturhaus, Nationalhaus und Sommerkino. Sein Programm reicht von Konzerten, Theater und Tanz über Film bis zu Messen, Bällen und Angeboten für Familien. Damit schafft die Einrichtung eine breite kulturelle Infrastruktur für Stadt und Region.
Profil und WebsiteDas internationale Musikfestival führt hochrangige Künstler:innen in Kirchen, Theater und historische Orte Nordböhmens und Sachsens. Klassik, Alte Musik, Vokalkunst und genreübergreifende Projekte werden bewusst mit der Geschichte und Atmosphäre der Spielorte verbunden. Grenzüberschreitende Konzerte, Vermittlungsangebote und Kooperationen machen kulturelle Nachbarschaft unmittelbar erlebbar.
Profil und WebsiteDas von den Děčíner Dichtern Radek Fridrich und Tomáš Řezníček gegründete Festival bringt Literatur aus klassischen Sälen hinaus in Straßen, Museen, Bibliotheken und ungewöhnliche Kulturorte. Lesungen, Stadtspaziergänge, Gespräche und Musik schaffen unmittelbare Begegnungen zwischen Publikum und Schreibenden. Kooperationen mit deutschen und sorbischen Gästen öffnen das Format zunehmend über die Grenze hinweg.
Profil und WebsiteDie Stadtbibliothek ist ein offener Bildungs- und Kulturort für Kinder, Erwachsene, Senior:innen und Schulen. Lesungen, Ausstellungen, Sprach- und Kreativkurse sowie Veranstaltungen für Familien ergänzen das Medienangebot.
Profil und WebsiteDas Museum für Glas und Bijouterie bewahrt eine in Tschechien einzigartige Sammlung von Glas, Schmuck und Modeschmuck. Dauer- und Sonderausstellungen, ein öffentlich zugänglicher Park, Werkstätten und Bildungsprogramme zeigen die nordböhmische Handwerkstradition in historischen und zeitgenössischen Perspektiven. Das Haus ist zugleich ein zentraler Partner der Jablonecká Perle.
Profil und WebsiteDas einzige Freilichtmuseum Nordböhmens bewahrt historische Wohnhäuser, Höfe, Wirtschaftsgebäude und eine Mühle im Böhmischen Mittelgebirge. Es vermittelt Alltagskultur, Handwerk und die Beziehung der früheren Bewohner:innen zur Landschaft der ehemaligen Sudetengebiete sowie deren Wandel nach 1945. Feste, Vorführungen, Konzerte und Bildungsprogramme lassen das Museum als lebendigen Kulturort wirken.
Profil und WebsiteNaches Trio wurde 2012 von der tschechischen Violinistin Tereza Rejšková sowie Jeannine und Jonathan Jura aus Deutschland gegründet. Kennengelernt haben sich die Musiker:innen im Umfeld des Yiddish Summer Weimar. Ihr Repertoire schöpft aus Klezmer und jiddischen Melodien Osteuropas, bleibt dabei aber offen für Improvisation, neue Arrangements und die Erfahrungen der Gegenwart. Klarinette, Bassklarinette, Violine, Klavier und Akkordeon bilden eine bewegliche Klangsprache zwischen stiller Melancholie und ausgelassener Tanzmusik. Das Trio tritt regelmäßig in Deutschland und Tschechien auf und macht jüdische Musikkultur als lebendige grenzüberschreitende Tradition erfahrbar.
Profil und WebsiteDas Regionalmuseum bewahrt und vermittelt die Geschichte, Kunst und Natur des Elbtals und Nordböhmens. Ausstellungen zur Elbschifffahrt, Sammlungen, Forschung, Bibliothek und regionale Außenstellen verbinden lokales Erbe mit aktuellen Perspektiven.
Profil und WebsiteDie Nordböhmische Philharmonie ist das professionelle Sinfonieorchester der Region Ústí. Mit Konzertreihen, Gastspielen und internationalen Kooperationen verbindet sie das Musikleben von Teplice mit Bühnen und Publikum in Europa.
Profil und WebsiteDas 1873 gegründete Severočeské muzeum gehört zu den traditionsreichen Museen Nordböhmens. Seine Sammlungen und Ausstellungen reichen von regionaler Geschichte und Naturkunde über Kunsthandwerk, Textil und Glas bis zur Architektur. Nach der umfassenden Sanierung dient das historische Haus wieder als offener Kultur- und Bildungsort. Führungen, Werkstätten und Handwerksvorführungen stellen Verbindungen zwischen dem industriellen Erbe der Region, zeitgenössischer Gestaltung und dem Publikum her. Gerade die Glas- und Schmucktradition des böhmisch-sächsisch-schlesischen Grenzraums macht das Museum für TRIKULTURA besonders relevant.
Profil und WebsiteDer Děčíner Spolek Tvůrčích Optimistů – Verein kreativer Optimisten – bringt bildende Künstler:innen, Ausstellungen und gemeinschaftliche Kunstprojekte zusammen. Der spielerische Name verweist auf Offenheit und Experimentierfreude. Kooperationen mit Partnern in Sachsen, gemeinsame Präsentationen und die Mitwirkung am ZARAFEST stärken die grenzüberschreitende Kulturszene.
Profil und WebsiteHraničář ist eine offene Plattform, die zeitgenössische Kunst und Kultur mit dem Alltag der Stadt verbindet. Kino, Galerie, Residenzen, Bildungsprogramme und Debatten schaffen Raum für kreative Menschen und gesellschaftliche Fragen.
Profil und WebsiteDer gemeinnützige Verein aus Pirna initiiert grenzüberschreitende Begegnungen in Kunst, Musik, Literatur und kultureller Bildung. Zu seinen Formaten gehören Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und mehrsprachige Kooperationen wie ZARAFEST. artes123 hat TRIKULTURA ins Leben gerufen und übernimmt Konzeption, Redaktion und regionale Vernetzung der Plattform.
Profil und WebsiteDie Dresdner Stiftung fördert die Verständigung und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien. Ein Schwerpunkt sind die Tschechisch-Deutschen Kulturtage, die Kulturorte, Künstler:innen und Publikum in Dresden, Ústí nad Labem und der Euroregion verbinden. Bildungs-, Begegnungs- und Dialogprojekte ergänzen die Festivalarbeit.
Profil und WebsiteDie Gesellschaft schafft in Sachsen Räume für deutsch-polnischen Dialog und persönliche Begegnung. Lesungen, Vorträge, Sprach- und Bildungsangebote, Studienreisen sowie Projekte zur gemeinsamen Geschichte richten sich an unterschiedliche Generationen. Dabei arbeitet der Verein mit Kultur- und Bildungspartnern beiderseits der Grenze zusammen.
Profil und WebsiteDie kommunale Grenzregion verbindet sächsische und nordböhmische Städte, Gemeinden und Institutionen. Neben der Förderung gemeinsamer Projekte betreibt sie einen zweisprachigen Kulturkalender und verantwortet Formate wie den Tschechischen Filmmittwoch und die Tschechisch-Deutschen Kulturtage.
Profil und WebsiteDie Kultur Centrale ist ein unabhängiger Projektraum in der Dresdner Neustadt, der zeitgenössische Kunst mit internationalem Austausch verbindet. In der Full Moon Gallery treffen Ausstellungen auf Künstlergespräche, Workshops und spartenübergreifende Kooperationen. Besonders die Zusammenarbeit mit tschechischen und weiteren europäischen Kunstschaffenden macht den Ort für TRIKULTURA interessant.
Profil und WebsiteSeit 2018 versteht sich „Kommen und Gehen“ als experimentelles Musikfestival der Oberlausitz. Alte Musik, Klassik, Elektronik, Klangkunst, Improvisation und literarisch-szenische Formate werden mit historischen Orten und regionalen Themen verbunden. Der Trägerverein arbeitet mit Kulturhäusern, Museen, Initiativen und Kunstschaffenden in mehreren Städten zusammen. Mit der Reihe „VIA REGIA – jüdisch – unterwegs“ macht er jüdische Biografien, Musik und Erinnerung entlang der historischen Handelsroute sichtbar.
Profil und WebsiteDer 2010 gegründete Kunstverein belebt Bärenstein im Osterzgebirge mit Ausstellungen, Konzerten, Theater und kunstpädagogischen Angeboten. Künstler:innen und Publikum begegnen sich in einem ländlichen Grenzraum, der bewusst für internationale Zusammenarbeit geöffnet wird. Ein besonderes Anliegen ist die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Nationen und Generationen.
Profil und WebsiteDie historische Heymannbaude liegt in Kleinhennersdorf bei Gohrisch und wird als kleiner, offener Kulturort im ländlichen Raum genutzt. Kulturbaude und Landkunst e. V. organisiert Konzerte, Ausstellungen und Begegnungen, bei denen regionale Szenen und Gäste aus dem Nachbarland zusammenkommen. Die persönliche Atmosphäre und der Bezug zur Landschaft der Sächsischen Schweiz prägen das Programm.
Profil und WebsiteDas spartenübergreifende Festival bespielt Städte, Industrieorte, Kirchen und Landschaften der Lausitz mit Theater, Musik, Literatur und Philosophie. Es setzt sich künstlerisch mit Transformation, regionaler Identität und europäischen Perspektiven auseinander und verbindet dabei sächsische und brandenburgische Lausitz.
Profil und WebsiteDer Verein arbeitet am historischen Ort des ehemaligen Stalag VIII A zwischen Görlitz und Zgorzelec. Internationale Jugendbegegnungen, Zeitgeschichte, Musik und Kunst eröffnen Wege zu einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur. Zentral ist das Vermächtnis Olivier Messiaens, dessen „Quartett auf das Ende der Zeit“ 1941 im Lager uraufgeführt wurde.
Profil und WebsiteDas internationale Kammermusikfestival versammelt etablierte Solist:innen und junge Musiker:innen an historischen Spielorten rund um Schloss Moritzburg. Intensive Proben, wechselnde Ensembles und Programme von der Klassik bis zur Moderne prägen das Festival und seine Akademie.
Profil und WebsiteDas Museum im historischen Schloss vermittelt Regional-, Natur- und Kulturgeschichte des Osterzgebirges. Sonderausstellungen, Familienführungen, Märkte, Konzerte und grenzüberschreitende Projekte machen das Haus zu einem lebendigen Begegnungsort nahe der böhmischen Grenze.
Profil und WebsiteDas offene Kultur- und Beteiligungszentrum auf einem ehemaligen Industriegelände in Görlitz bietet Raum für Musik, Kunst, Werkstätten, Jugendbeteiligung, Integration und gemeinschaftliches Selbermachen. Mit dem eintrittsfreien FOKUS Festival schafft RABRYKA einen weithin sichtbaren Treffpunkt der deutsch-polnischen Grenzstadt.
Profil und WebsiteDas Museum im historischen Schönhof widmet sich der Geschichte und Kultur Schlesiens in ihrer europäischen Verflechtung. Dauer- und Sonderausstellungen, Sammlungen, Forschung, Publikationen und Veranstaltungen erzählen von Kunst, Handwerk, Alltag, Migration und Erinnerung. Als Kulturforum bringt das Haus deutsche, polnische und tschechische Perspektiven miteinander ins Gespräch.
Profil und WebsiteDie Tschechisch-Deutschen Kulturtage sind das größte deutsch-tschechische Kulturfestival in der Grenzregion. Musik, Theater, Film, Literatur, Kunst, Diskussionen und Begegnungsformate bringen jedes Jahr Kulturorte, Künstler:innen und Publikum auf beiden Seiten der Grenze zusammen. Die 28. Ausgabe findet vom 29. Oktober bis 15. November 2026 in Dresden, Ústí nad Labem und der Euroregion Elbe/Labe statt.
Profil und WebsiteDas ehrenamtlich getragene soziokulturelle Zentrum nutzt die Alte Feuerwache in Pirna als Raum für Konzerte, Ausstellungen, Film, Literatur und Clubkultur. Eigenproduktionen und Kooperationen wie das deutsch-tschechische Kurzfilmprogramm FEINKOŠT verbinden lokale Szene, internationale Gäste und niedrigschwellige Kulturangebote.
Profil und WebsiteVeranstalter:innen können Termine kostenfrei zur redaktionellen Prüfung senden. Besonders willkommen sind grenzüberschreitende, mehrsprachige und regional vernetzte Formate.
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Hervorhebung anfragenTRIKULTURA macht Kulturveranstaltungen zwischen Schlesien, Böhmen und Sachsen über Sprach- und Landesgrenzen hinweg sichtbar. Die Plattform wird von artes123 e. V. initiiert, gehostet und redaktionell betreut.
Eingereichte Termine werden auf regionale Relevanz, Verständlichkeit und Vollständigkeit geprüft. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Die Angaben bleiben in der Verantwortung der jeweiligen Veranstalter:innen.